Frau auf Markt mit vitaminreichen Früchten

Vitamin-Quiz: Kennen Sie sich wirklich aus?

Vitamine sind wichtig, ja gar lebensnotwendig. Doch was bewirken die Nährstoffe eigentlich genau? Und welche Mythen ranken sich um sie? Erfahren Sie mehr über die Fitmacher und testen Sie Ihr Wissen im grossen Vitamin-Quiz.
frisches Obst und Gemüse

Quiz Vitamine und Nährstoffe: Testen Sie Ihr Wissen

Sind Sie bereits ein echter Vitaminprofi? Finden Sie es mit den folgenden 10 Fragen heraus.

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Gewusst? 11 spannende Facts zu Vitaminen

1. Vitamine gehen beim Kochen eher verloren als beim Dampfgaren

Um die gewünschten Vitamine in den Lebensmitteln möglichst zu erhalten, benötigt dies eine schonende Kochtechnik. Dabei spielt Wasser, Temperatur und Zeit eine wichtige Rolle. Viele Vitamine sind zum Beispiel wasserlöslich. Dabei bleiben die wichtigen Nährstoffe beim Kochen im Kochwasser, welches meist weggeschüttet wird.
Als Beispiel ist beim wasserlöslichen Vitamin C der Nährstoffverlust je nach Kochtechnik wie folgt: beim Dämpfen bis 15%, in der Mikrowelle bis 28% und beim Kochen bis 50%. Der Vorteil beim Dampfgaren ist, dass bei dieser Technik weniger Wasser und Zeit für die Lebensmittel benötigt wird und die wichtigen Vitamine besser erhalten bleiben können.

2. Ein Mangel an Vitamin B12 kann die Nerven schädigen

Wer einen Vitamin-B12 Mangel hat, fühlt sich nicht fit – weder physisch noch psychisch. Der Nährstoff kümmert sich um die Blutbildung und um die Nervenzellen. Herrscht ein Mangel an Vitamin B12 können im schlimmsten Fall die Nerven geschädigt werden. Vitamin B12 ist derart wichtig, dass unser Körper sogar in der Lage ist, dieses für Notzeiten in der Leber zu speichern.

3. Kaffee und Tee hemmen die Eisenaufnahme

Schlechte Nachricht für alle Morgenmuffel: Ein Kaffee zum Frühstück ist nicht die beste Idee. Denn 30 Minuten vor und nach dem Essen sollte man auf das Koffeingetränk verzichten. Kaffee, grüner und schwarzer Tee hemmen nämlich die Eisenaufnahme, weil sie Eisen-Ionen in unserem Körper binden. Das Eisen wird so ausgeschieden und gerät gar nicht erst ins Blut. Grundsätzlich gilt: Eine gesunde Ernährung hilft, Eisenmangel vorzubeugen.

4. Vitamine sind nach der Reihenfolge ihrer Entdeckung benannt

Vitamin A, Vitamin B, Vitamin C – woher kommen eigentlich die Grossbuchstaben im Namen? Ganz einfach: 1913 wurde als erstes der Nährstoff Retinol entdeckt und mit dem Buchstaben A versehen. Irgendwann wurde die Namensgebung aber doch etwas verfeinert, so folgten Untergruppen und Nummern. So geschehen beispielsweise bei der B-Gruppe: Vitamin B1, B2 etc. Vitamine, die erst später entdeckt wurden, erhielten übrigens gar keinen Buchstaben oder keine Nummern mehr. So tanzt das Vitamin «Folsäure» namenstechnisch ziemlich aus der Reihe.

Junge Frau tankt Sonne

5. Vitamin D können wir fast nicht aufnehmen – das stellt unser Körper selbst her

Und dafür brauchen wir genügend Sonnenlicht. Viele leiden deshalb im Winter an einem Vitamin-D-Mangel. Das macht schlapp und müde. Denn eigentlich gilt: Unser Körper braucht täglich mindestens 10 bis 15 Minuten Sonnenlicht, um genügend Vitamin D produzieren zu können.

6. Vitamin C kann die Dauer einer Grippe reduzieren

Vitamin C gehört zu den berühmtesten Vitaminen. Nicht ohne Grund: Sind wir ausreichend damit versorgt, stärkt es unser Immunsystem. Und wir sind weniger grippeanfällig. Sollte es uns trotzdem mal erwischen, hilft Vitamin C den Genesungsprozess zu beschleunigen. Ausserdem fühlen wir uns fitter und wacher. Tipp: Des Öfteren mal in eine rote Peperoni beissen. 100 Gramm davon liefern bereits 150mg Vitamin C. Der Tagesbedarf ist damit bereits gedeckt.

7. Je mehr Vitamine desto besser?

Das ist ein Trugschluss. Wer zu viele Vitamine einnimmt, könnte seiner Gesundheit schaden. Gerade bei fettlöslichen Vitaminen gilt es, vorsichtig zu sein, denn diese werden im Körper gespeichert. Insbesondere Vitamin E ist mit Vorsicht zu geniessen: Eine Überdosierung kann sich besonders negativ auf die Gesundheit auswirken. Ausserdem gibt es Nährstoffe, die bei gleichzeitiger Einnahme gegenseitig ihre Wirkung aufheben. Deshalb gilt: eine ausgewogene und gesunde Ernährung ist wichtig und vor Vitaminpräparaten ist Vorsicht geboten. Im Zweifelsfall immer eine Ärztin oder einen Arzt fragen.

8. Omega-3-Fettsäuren helfen bei Entzündungen

Omega-3-Fettsäuren gehören zu den mehrfach ungesättigten Fettsäuren und sind wahre Wunderstoffe: Omega-3-Fettsäuren wirken entzündungshemmend und helfen beim Knochenaufbau. Ausserdem spielen sie eine wichtige Rolle beim Lernen. Da sie unser Körper nicht selbst produzieren kann, müssen wir die Fettsäuren selbst zu uns nehmen. Kaltwasserfische wie Sardinen oder Lachs sowie Rapsöl und Nüsse sind besonders reich an Omega-3-Fettsäuren. Eine ausreichende Versorgung mit Omega-3-Fettsäuren ist lebenswichtig für den Organismus und hat viele Vorteile für Gesundheit, Leistungsfähigkeit und Heilungsprozesse.

9. Magnesium gegen Muskelkrämpfe?

Sind Muskeln nicht genügend durchblutet oder wurden sie überstrapaziert, kommt es nicht selten zu schmerzhaften Krämpfen. Da Magnesium bei der Reizübertragung von Nerven auf Muskeln und deren Kontraktion wirkt, hilft es hervorragend, diese zu vermeiden. Magnesium wird in unseren Knochen und Zähnen gespeichert und hilft bei deren Aufbau. Ausserdem ist es wichtig, vor und während dem Sport genügend zu trinken – bei extremen Belastungen helfen isotonische Getränke.

10. Vitamine sind fett- oder wasserlöslich

Vitamine lassen sich in zwei Kategorien einteilen: Die einen sind fett- die anderen wasserlöslich. Erstere sind die praktischeren, denn fettlösliche Vitamine können von unserem Körper gespeichert werden. Sie müssen also nicht ständig daran denken, genügend davon einzunehmen. Aber Achtung, nehmen Sie zu viele davon ein, kann es gar zu einer Überdosis kommen. Die meisten wasserlöslichen Vitamine hingegen kann unser Körper kaum speichern. Sie müssen also immer wieder aufs Neue eingenommen werden. Wie der Name schon sagt, sind die Nährstoffe wasserlöslich und werden über die Nieren ausgeschieden. Die Gefahr einer Überdosierung ist deshalb geringer.

11. Vitamine findet man nicht nur in Obst und Gemüse

Wer sich mit genügend Vitaminen versorgen möchte, findet diese in tierischen Produkten wie Fleisch, Eiern, Milch, Käse und Fisch. Es geht aber auch ohne, denn Spinat, Vollkornprodukte, Linsen, Johannisbeeren oder Salat sind ebenfalls Vitaminlieferanten. Es gilt deshalb wie so oft: Eine ausgewogene ist die beste Ernährung



In welchen Lebensmitteln sind diese wichtigen Vitamine und Mikronährstoffe enthalten?

Das fettlösliche Vitamin A ist unverzichtbar für die Augen, um weiterhin scharf zu sehen. Zudem schützt es Haut, Haare und Nägel. Das Vitamin findet man vor allem in Innereien wie Leber, Butter, Käse, Milch, Aal und Thunfisch sowie in gelb-orange-rotem und grünem Obst.
Vitamin B1

Das Vitamin B1 wird auch Thiamin genannt und ist gut für Herz, Hirn und Nerven. Es hilft dem Körper, die Energie aus Fetten, Kohlenhydraten und Eiweissen freizusetzen. Hefe, Fleisch, Getreide und Erbsen sind Beispiele für Vitamin B1-Lieferanten.

Vitamin B2

Das Vitamin B2 ist zuständig für die Schleimhauterhaltung und hilft dem Körper bei der Verwertung von Fett, Eiweiss und Kohlenhydraten. Diverse Milchprodukte, aber auch Vollkorn und Leinsamen beinhalten dieses Vitamin, das auch Riboflavin genannt wird.

Vitamin B3 (Niacin)

Niacin unterstützt die Heilkraft der Haut, hilft bei Müdigkeit oder Konzentrationsschwierigkeiten und hat einen positiven Einfluss auf das Nervensystem. Fleisch, Fisch, aber auch Erdnüsse oder getrocknete Steinpilze sind reich an Niacin.

Vitamin B5 (Pantothensäure)

Das Vitamin B5 unterstützt in Stresssituationen, denn es ist bei der Bildung des Antistresshormons Cortisol beteiligt. Zudem trägt es zur Fitness bei, mindert Müdigkeit und Erschöpfung und fördert den Energiestoffwechsel. Die gute Nachricht: Vitamin B5 kommt in sehr vielen Lebensmitteln vor, beispielsweise in Fleisch, Fisch, Eiern, Kartoffeln, Milchprodukten, Gemüse und Obst. Ein Mangel ist daher sehr selten.

Vitamin B6 (Pyridoxin)
Das Vitamin B6 ist für die Herstellung von roten Blutkörperchen wichtig, es liefert unter anderem einen Beitrag zum normalen Energiehaushalt und zur Energieversorgung der Muskeln beim Sport. Vitamin B6 kommt sehr häufig in Lebensmitteln vor, besonders aber in Sojabohnen, Naturreis, Hirse, diversen Fischen und Bananen.

Vitamin B7 (Biotin)
Vitamin B7 nennt man auch Biotin, Vitamin H oder Vitamin I. Es dient als Bausubstanz für Zellen und Hormone, es hat Einfluss auf den Erhalt von Haut, Haaren und Nägeln. Das Vitamin mit den vielen Namen findet man unter anderem in Haferflocken, Vollkornprodukten, Naturreis, Eiern, Lebern, Molke und grünen Bohnen oder Spinat.

Vitamin B9 (Folsäure)
Die Folsäure ist für Zellbildung und Zellteilung sowie an der Bildung der roten Blutkörperchen im Knochenmark beteiligt. Folsäure kommt in Nüssen vor, aber auch in Fenchel, Endivie, Eiern, grünem Gemüse, diversen Früchten, Vollkorn- und Milchprodukten.

Vitamin B12 (Cobalamin)
Das Vitamin B12 ist für das gesamte Nervensystem, die Blutbildung im Knochenmarkt sowie für den Stoffwechsel im Gehirn notwendig. Es trägt zu unserem seelischen Wohlbefinden bei. Grössere Mengen des Vitamins gib es nur in Fleisch, Fisch und Käse.

Das Vitamin C ist der Klassiker, wenn es um die Stärkung des Immunsystems geht. Es stärkt aber nicht nur die Abwehrkräfte, sondern auch die Haut, das Bindegewebe und Blutgefässe. Es sorgt unter anderem für ein gesundes Zahnfleisch, gesunde Nerven und guten Schlaf. Vitamin C ist reichlich in Früchten und Gemüsen enthalten.
Das Vitamin D stärkt die Knochen, ist gut für die Nerven, sorgt für Entspannung und Optimismus. Es kommt nur in wenigen Lebensmitteln vor wie beispielsweise in Fisch oder Eigelb. Hauptsächlich wird es durch die Sonneneinstrahlung auf der Haut gebildet.
Das Vitamin E kennt man als Beschützer der Zellen vor der Zerstörung durch freie Radikale. Es beugt Entzündungen und Alterungsprozessen vor. Wer pflanzliche Öle und Fette, wie Weizenkeim, Sonnelblumen- oder Sojaöl, zum Kochen nutzt, sein Müesli mit Vollkornflocken zubereitet und Nüsse snackt, der versorgt seinen Körper mit Vitamin E.
Das Vitamin K unterstützt die Blutgerinnung und ist für den Erhalt von starken Knochen zuständig. Geflügelfleisch ist reich an Vitamin K, aber auch Weizenkeime, Knäckebrot, Quark, Butter und Kalbsleber enthalten das Vitamin.
Eisen ist für den Sauerstofftransport im Blut zuständig und sorgt für eine normale Funktion von Muskulatur und Leber. Eisen findet sich vor allem in Fleisch und Innereien, Fisch, Meeresfrüchte und Geflügel, aber auch in Haferflocken, Tofu oder Hirse.
Omega3-Fettsäuren spielen unter anderem eine wichtige Rolle bei kognitiven Prozesse, wie beispielsweise beim Lernen, aber auch bei der Entwicklung der Sehkraft. Besonders reich an wertvollen Omega-3-Fettsäuren sind Kaltwasserfische wie Sardelle, Heringe, Makrelen, Sardinen oder Lachs.
Selen dient dem Erhalt von Haaren und Nägeln, zudem trägt es zur normalen Funktion des Immunsystems bei und schützt die Zellen vor oxidativem Stress. Selen ist vor allem in tierischen Produkten zu finden wie Fleisch, Eiern oder Meeresfrüchten. Pflanzliche Produkte, die gute Selenquellen sind, sind Paranüsse, Spargeln, Pilze, Hülsenfrüchte, Kohlgemüse oder Zwiebeln.
Zink fördert den Muskelaufbau und Heilprozesse im Körper, er stärkt das Immunsystem, verbessert das Hautbild und kann Haarausfall beheben. Zink findet sich in Fleisch, Fisch und Meeresfrüchten sowie in Haferflocken, Käse, Linsen, Nüssen, Erbsen, Hirse oder Weizenkleie.
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