Spinning: Power auf dem Indoor-Velo
Die Vorstellung, auf dem Indoor-Velo Kilometer abzuspulen, löst in dir nicht gerade Begeisterung aus? Keine Sorge: Spinning hat damit nicht viel gemein. Es findet zwar auch auf stationären Bikes statt, aber das Training ist kurzweilig und findet häufig in der Gruppe zu fetziger Musik statt. Hier erfährst du, weshalb sich das intensive Herz-Kreislauf-Workout auch für dich lohnt.
Was bringt dir Spinning gesundheitlich?
Spinning trumpft gleich mit mehreren gesundheitlichen Vorteilen auf. Es stärkt dein Herz-Kreislauf-System, verbessert deine Ausdauer und kurbelt deine Fettverbrennung an. In einer Stunde Training kannst du je nach Intensität zwischen 400 und 700 Kalorien verbrennen. Gleichzeitig trainierst du deine Gesäss- und Oberschenkelmuskulatur und je nach Aufbau der Unterrichtsstunde sogar deinen Oberkörper.
Ein weiterer Pluspunkt: Das Training ist gelenkschonend. Da die Bewegungen auf dem Velo rund und weich sind, eignet sich Spinning auch für Menschen mit Gelenkproblemen oder Übergewicht. Dank dem regulierbaren Widerstand kannst du dein Tempo und die Intensität individuell anpassen. Und wenn du dich alleine nur schwer zum Sport aufraffen kannst, sorgt beim Spinning die Gruppendynamik für die nötige Motivation.
Disco, Beats und Intervalltraining
Lange war Indoor Cycling ein eher monotones Ausdauertraining. Heute bieten viele Studios sogenannte Ride Classes an, also Kurse mit Lichteffekten, Musik und Intervalleinheiten. Im Rhythmus zu mitreissender Musik trainierst du in verschiedenen Intensitätsbereichen. Jedenfalls steht bei diesen Einheiten das Erlebnis im Vordergrund – und der Schweiss fliesst ganz nebenbei.
Solche Kurse kombinieren Musik oft mit Choreografien auf dem Velo. Dabei arbeitest du mit deinem Oberkörper mit und machst während der Fahrt verschiedene Armbewegungen, zum Teil auch mit Hanteln. Das Resultat ist ein Ganzkörpertraining, das nicht nur körperlich topfit macht, sondern auch richtig Spass bereitet.
Was ist der Unterschied zum Velofahren draussen?
Indoor Cycling hat wenig mit der klassischen Velotour draussen zu tun. Beim Spinning hast du keine Ampeln, keinen Verkehr oder andere äussere Faktoren, die du berücksichtigen musst. Du kannst dich voll und ganz auf deinen Körper, deine Leistung, den Rhythmus und die Musik konzentrieren. Draussen hingegen steht weniger die Intensität als das Outdoor-Erlebnis im Fokus. Du fährst über Feldwege, durch Wälder und vielleicht sogar über steile Pässe. Dafür brauchst du mehr Gleichgewicht, technisches Können und Aufmerksamkeit.
So gelingt dir der Einstieg
Du willst Spinning ausprobieren? Erkundige dich bei den Fitnessstudios in deiner Umgebung. Viele bieten Probestunden an. Achte in deiner ersten Spinning-Stunde auf die richtige Einstellung deines Velos: Der Sattel sollte auf Hüfthöhe sein und der Lenker auf gleicher Höhe oder etwas höher, je nach Komfort. Beginne mit niedriger Intensität und höre auf deinen Körper. Iss am besten kurz vorher einen kohlenhydratreichen Snack und nimm ausreichend Wasser sowie ein Handtuch mit – du wirst beides brauchen.
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