Schmerzfrei laufen: Blasen an den Füssen verhindern
Content-Team SWICA
Wird eine Hautstelle durch Reibung und Druck ungewohnt stark belastet, können sich die oberen von den unteren Hautschichten lösen. Es entsteht ein kleiner Hohlraum, in den Gewebeflüssigkeit eindringen kann. Die Blase rötet sich und beginnt zu schmerzen.
Blasen vorbeugen
Laufen: Bewegung für Körper und Geist
Laufen gehört zu den unkompliziertesten und vielseitigsten Sportarten. Wieso es das ideale Ganzkörpertraining ist und was man als Läuferin oder Läufer beachten sollte, erfährt man hier.
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Funktionale Socken
Um Blasen zu vermeiden, spielt auch die Wahl der richtigen Socken eine wichtige Rolle. Man sollte auf Baumwollsocken verzichten, die sich schnell mit Feuchtigkeit vollsaugen. Nasse Füsse führen fast mit Sicherheit zu Blasen. Ideal sind spezielle Laufsocken aus Funktionsfasern, die die Feuchtigkeit nach aussen abgeben. Sie passen sich zudem gut am Fuss an, bilden keine Falten, haben keine oder nur sehr flache Nähte und sind oftmals genau an den richtigen Stellen gepolstert, damit Blasen vermieden werden können.
Alternativ kann man es mit zwei paar dünnen Socken probieren, die man übereinander trägt und so der Hautreibung entgegenwirken. Bei sehr empfindlichen Stellen helfen auch Blasenpflaster oder Verbände aus Tape (unelastisches Klebeband).
Blasen richtig verarzten
Kommt es trotz aller Vorkehrungen doch zu einer Blase, ist es wichtig, dass man auf keinen Fall die Haut entfernt. Diese dient nämlich weiterhin als Schutzschicht. Die Blase verbindet man am besten mit einem Blasenpflaster. Falls die Blase bereits aufgegangen ist, sollte die Stelle vorab mit einem Wundspray desinfiziert werden. Das Blasenpflaster lässt man solange aufgeklebt, bis es sich von selbst ablöst. Verheilt die Wunde nicht oder tritt gelbliche und schlechtriechende Flüssigkeit aus, sollte man einen Arzt oder eine Ärztin aufsuchen, um eine mögliche Infektion oder Entzündung zu vermeiden beziehungsweise zu behandeln.
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