Optimiere mit Mindful Eating dein Essverhalten
Fühlst du dich nach deinen Mahlzeiten oft überessen? Vielleicht liegt es daran, dass du dabei zu sehr abgelenkt bist. Erfahre in dieser Challenge, wie du dein Essverhalten mit mehr Achtsamkeit langfristig verbessern kannst.
Wann hast du das letzte Mal eine Mahlzeit ganz bewusst und ohne Ablenkung zu dir genommen? Oft snacken wir gedankenverloren nebenbei oder verschlingen unsere Mahlzeiten vor dem Bildschirm, sei es, um Zeit zu sparen oder aus Langeweile. Die Nachteile davon: Du isst zu viel, weil du nicht bemerkst, wann du satt bist. Vielleicht isst du aber auch aus anderen Gründen, obwohl du gar keinen Hunger verspürst. Mit Mindful Eating, also achtsamem Essen, kannst du wieder zu einem bewussten und gesunden Essverhalten finden.
Darum geht’s bei Mindful Eating
Beim achtsamen Essen geht es darum, deine Mahlzeit mit allen Sinnen wahrzunehmen: sehen, riechen, tasten, schmecken und sogar hören. Du isst langsamer, geniesst bewusster und schenkst deinem Körper mehr Aufmerksamkeit. Du lernst, wieder besser auf dein Hungergefühl und auf dein Sättigungsgefühl zu hören. Dadurch vermeidest du es, aus Langeweile, Stress oder Gewohnheit zu essen. Das kann Überessen vorbeugen und dir helfen, dein Gewicht langfristig zu stabilisieren.
Ursprung in der Achtsamkeitslehre
Mindful Eating basiert auf der buddhistischen Achtsamkeitslehre. Die Praxis wurde in den 1970er-Jahren durch den US-amerikanischen Mediziner Jon Kabat-Zinn populär gemacht, der Achtsamkeit als Methode zur Stressbewältigung in die moderne Medizin einführte. Seither findet Achtsamkeit Eingang in viele Gesundheitskonzepte – auch in der Ernährung.
Das bringt dir Mindful Eating für deine Gesundheit
Achtsames Essen kann dein Verdauungssystem entlasten, weil du langsamer und gründlicher kaust. Das fördert die Nährstoffaufnahme und beugt Blähungen sowie Sodbrennen vor. Gleichzeitig verbessert es dein Körpergefühl – du lernst, die Signale für Hunger und Sättigung wieder besser wahrzunehmen. Das hat den positiven Effekt, dass du nicht mehr isst, als du benötigst. Darüber hinaus unterstützt Mindful Eating dein mentales Wohlbefinden: Indem du dir Zeit fürs Essen nimmst, schenkst du dir selbst Aufmerksamkeit und reduzierst dein Stresslevel.
So gelingt die Umsetzung im Alltag
Beginne zum Beispiel mit einem «Achtsam-Essen-Ritual» pro Woche. Decke den Tisch bewusst, setz dich hin und schalte alle Ablenkungen aus. Lass Handy, Fernseher und Laptop aus. Konzentriere dich ganz auf dein Essen: Wie sieht es aus? Wie riecht es? Wie schmeckt der erste Bissen? Wie verändert sich der Geschmack? Versuche, die einzelnen Zutaten herauszuschmecken. Kaue jeden Bissen 20- bis 30-mal. Und vor allem: Lege zwischendurch das Besteck zur Seite und frage dich immer wieder: Habe ich noch Hunger oder bin ich bereits satt?
Mehr Bewusstsein, mehr Lebensqualität
Wenn du achtsamer isst, gewinnst du nicht nur mehr Kontrolle über dein Essverhalten, sondern auch mehr Lebensqualität. Du lernst, Essen wieder zu schätzen, statt es als Nebensache zu betrachten. Das kann dir helfen, besser mit Stress umzugehen, bewusster zu leben und dich insgesamt wohler zu fühlen.
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