Gesünder schlemmen zur Fasnachtszeit
Fasnachtschüechli, Schenkeli, Schlüferli und Co. gehören zur Fasnacht wie Masken und Guggenmusik. Doch in den traditionellen Leckereien stecken ganz schön viele Kalorien. Erfahre hier, wie du die Fasnachtsklassiker etwas leichter geniessen kannst.
Ist Fasnacht für dich die schönste Zeit des Jahres? So geht es vielen. Bunte Kostüme, fröhliche Umzüge und jede Menge Leckereien sorgen für grosse Freude während des närrischen Treibens. Von Basel bis Luzern, von knusprig bis luftig: Die Schweizer Fasnachtsspezialitäten sind so vielfältig wie die Fasnacht selbst. Und sie alle haben eine lange Geschichte.
Fasnächtliche Kalorienbomben
Schon im Mittelalter war es Brauch, nochmal so richtig zu schlemmen, bevor die 40-tägige Fastenzeit und damit eine strenge Zeit des Verzichts begann. Besonders Lebensmittel wie Mehl, Zucker und Fett mussten vor dem Fasten aufgebraucht werden. Kein Wunder, wurden viele Leckereien aus frittiertem Teig mit viel Fett und Zucker hergestellt. Das hat sich bis heute nicht geändert.
Chneublätz, Schlüferli oder Hasenöhrli: Hinter den verschiedenen Namen steckt meist ein frittiertes Küchlein aus Weissmehl, Zucker, Eiern und Rahm. So luftig sie auch wirken, so schwer wiegt ihre Kalorienbilanz: Ein Drittel der Masse kann aus Fett bestehen. Auch Schenkeli, das mit Zitrone aromatisierte Buttergebäck, ist mit seinem hohen Fett- und Zuckergehalt nicht gerade figurschonend. Ähnlich wie Bacheschnitten, eine Appenzeller Spezialität, die aus in Bierteig frittierten Lebkuchenstücken besteht.
Gesündere Alternativen selbst backen
Die traditionellen Fasnachtsrezepte kannst du mit ein paar Tricks gesünder gestalten. Verwende Vollkorndinkelmehl statt Weissmehl, pflanzliche Alternativen zu Rahm und Butter und backe statt zu frittieren. So reduzierst du Kalorien und vermeidest unnötig gesättigte Fette. Ausserdem weisst du genau, was drinsteckt, und kannst den Geschmack nach deinen persönlichen Vorlieben anpassen. So ganz gesund sind die Leckereien trotzdem nicht. Doch wenn du zur Fasnachtszeit viel draussen unterwegs bist, bei Umzügen mitgehst und dich ausreichend bewegst, liegt ein wenig Naschen durchaus drin.
Rezept: vegane Basler Fastenwähe
Ein einfaches und gelingsicheres Rezept ist diese vegane Fastenwähe. Die salzige Hefeteigspezialität ist ein echter Basler Fasnachtsklassiker. Sie ist nicht nur leichter bekömmlich als süsse und fettige Fasnachtsspeisen, sondern wirkt dank Kümmel verdauungsfördernd und bleibt auch ohne tierische Zutaten schön saftig.
Diese Zutaten brauchst du für 6 Fastenwähen:
- 250 g Dinkelmehl hell
- 1 TL Salz
- 10 g Hefe (ca. ¼ Würfel)
- 1 dl Hafer- oder Soja-Drink
- 80 g vegane Butter
- 2 EL veganer Rahm
- Etwas Kümmel
So bereitest du das Ganze zu:
- Mische Mehl und Salz in einer Schüssel.
- Zerbröckle die Hefe und mische sie darunter.
- Gib nun den Hafer- oder Soja-Drink und die vegane Butter dazu.
- Knete den Teig, bis er weich und glatt ist.
- Forme den Teig zu einer Kugel und lass ihn abgedeckt 1½ Stunden gehen.
- Verteile etwas Mehl auf deiner Arbeitsfläche.
- Teile den Teig in 6 Stücke und forme jedes zu einer ovalen Portion.
- Achte darauf, dass die Enden der Ovale etwas dünner werden.
- Drücke sie ein wenig flach, sodass du 6 Teigstücke von ca. 11 × 15 cm hast.
- Schneide in jedes Teigstück 4 Schlitze ein.
- Lege die Teigstücke auf ein Blech mit Backpapier.
- Ziehe die Schlitze vorsichtig auseinander.
- Bestreiche die Wähen mit veganem Rahm und streue Kümmel darüber.
- Heize den Ofen auf 200 °C (Heissluft) vor, backe die Wähen für ca. 12 Minuten.
- Lass sie auskühlen – und fertig ist die Basler Fasnachtsspezialität.
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