So isst die Welt: Papaya-Salat aus Thailand
Frisch, scharf und voller Aromen: Papaya-Salat gehört für viele Thailänderinnen und Thailänder zum täglichen Genuss. Er ist leicht, gesund und lässt sich vielseitig zubereiten: ideal, um deinem Speiseplan einen exotischen Frischekick zu geben.
Wenn du schon einmal in Thailand warst, hast du bestimmt erlebt, wie wichtig dort das gemeinsame Essen ist. Geselligkeit und Genuss gehören untrennbar zusammen. Oft bestellt man in der Gruppe viele kleine Gerichte, die geteilt werden. So probierst du dich durch eine Vielfalt an Aromen – und hast zugleich Zeit für gute Gespräche.
Som Tam – ein Klassiker der Thai-Küche
Die Thai-Küche ist bunt, aromatisch und meist angenehm leicht. Ein Klassiker ist Som Tam, der Papaya-Salat, der in Thailand in verschiedenen Varianten fast täglich gegessen wird. «Som» steht für sauer und «Tam» für stampfen: Unreife grüne Papayas werden in Streifen geschnitten und mit Chili, Knoblauch, grünen Bohnen und Tomaten in einem Mörser zerdrückt. Das sorgt für ein intensives Aroma.
Warum Papaya-Salat so gesund ist
Som Tam schmeckt nicht nur erfrischend und würzig, sondern liefert dir auch wertvolle Nährstoffe. Die unreife Papaya enthält besonders viel Vitamin C: Schon 125 Gramm decken deinen Tagesbedarf und stärken dein Immunsystem. Betacarotin und Lycopin schützen deine Zellen, Folsäure, Kalium und Magnesium unterstützen deinen Stoffwechsel. Auch Zutaten wie Limettensaft, Knoblauch, Erdnüsse oder Chili tragen mit Antioxidantien oder gesunden Fetten zur positiven Wirkung bei.
Dank der frischen, rohen Zubereitung bleiben die Nährstoffe weitgehend erhalten. Die Kombination aus Frische, Schärfe und knackigem Biss regt den Appetit an und fördert die Verdauung – ohne dich zu überlasten. Gerade bei warmem Wetter oder als leichte, nährstoffreiche Mittagsmahlzeit ist Som Tam die ideale Wahl für dein Wohlbefinden und deinen Energiehaushalt. Wichtig: Wenn du schwanger bist, solltest du auf Papaya-Salat verzichten, denn unreife Papaya kann wehenfördernd wirken.
Gericht mit vielen Varianten
Einheimische bevorzugen meistens die Variante Som Tam Poo Plara, die mit fermentierter Fischsauce zubereitet wird. Diese ist im Geschmack deutlich intensiver als normale Fischsauce. Es gibt unzählige weitere Rezepte mit Zutaten wie Crevetten, Muscheln, Schweinefleisch, Wurst oder Reisnudeln. Die Rezepte variieren je nach Region und werden auch individuell angepasst.
Verwöhne deine Gäste mit gesunder Thai-Küche
Du suchst nach einem besonderen Rezept für dich und deine Gäste? Dann versuche diesen Papaya-Salat. Er bringt Abwechslung auf deinen Tisch und ist eine exotische Überraschung, die garantiert gut ankommt.
Papaya-Salat: Zutaten für 4 Personen
- 2 Knoblauchzehen
- 2 rote Chilis oder Thai-Chilis
- 50 g geröstete Erdnüsse
- 2 Limetten in Bio-Qualität
- 1 EL Palmzucker oder brauner Zucker
- 2 - 4 EL Fisch- oder Sojasauce
- 100 g Schlangenbohnen
- 500 g grüne, unreife Papaya
- 2 Karotten
- 20 Cherrytomaten
So geht die Zubereitung
- Wasche alle Früchte, das Gemüse und die frischen Gewürze gründlich.
- Schäle den Knoblauch und schneide ihn in feine Scheiben.
- Entkerne die Chilis und schneide sie in dünne Ringe.
- Zerdrücke Knoblauch, Chilis und Erdnüsse in einem Mörser.
- Presse den Saft aus den Limetten.
- Gib Limettensaft, Zucker sowie die Fisch- oder Sojasauce dazu.
- Blanchiere die Schlangenbohnen und schneide sie in 3–4 cm lange Stücke.
- Schäle und entkerne die Papaya und schneide sie in feine Streifen.
- Schäle die Karotte und schneide sie fein.
- Du kannst dazu einen Julienne-Schneider oder eine Bircherraffel verwenden.
- Halbiere die Tomaten.
- Gib alle Zutaten in eine Schüssel.
- Drücke alles leicht an, damit sich die Aromen gut entfalten.
- Lasse den Salat etwa 30 Minuten ziehen, bevor du ihn servierst.
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