Sicher Ski fahren: So wärmst du dich richtig auf
Der erste Skitag steht an, du bist motiviert, die Sonne scheint – also direkt auf die Piste? Lieber nicht. Denn dein Körper ist nicht bereit für die Belastung, die gleich folgt. So wie der Motor eines Fahrzeugs erst warmlaufen muss, brauchen Muskeln, Gelenke und Kreislauf ein paar Minuten Zeit, um auf Betriebstemperatur zu kommen. Sonst drohen Zerrungen, Stürze oder ein schmerzhafter Muskelkater am nächsten Tag. Das Gute: Ein kurzes, gezieltes Aufwärmen reicht oft schon aus, um deinen Tag auf der Piste sicherer und angenehmer zu machen.
Wieso aufwärmen fürs Skifahren?
Bist du der Ansicht, dass die erste Abfahrt ausreicht, um aufgewärmt zu sein? Das stimmt leider nicht. Denn beim Skifahren wird dein ganzer Körper gefordert. Gerade bei kalten Temperaturen sind deine Muskeln weniger durchblutet und nicht so elastisch. Ein Warm-up bereitet deinen Bewegungsapparat gezielt auf die bevorstehende Belastung vor, indem es die Durchblutung verbessert, die Körpertemperatur erhöht und die Muskulatur aktiviert.
Ready, set, go – so wärmst du dich effektiv auf
Ein gründliches Aufwärmprogramm dauert etwa fünf bis zehn Minuten. Absolviere es kurz vor der ersten Abfahrt an der Talstation oder oben am Berg. Beginne mit Bewegungen, die deinen ganzen Körper in Schwung bringen, wie Hampelmänner, Hüpfen und Armkreisen. Wenn dir etwas warm geworden ist, kannst du zu spezifischen Übungen übergehen: Kniebeugen, Ausfallschritte, Rumpfdrehungen und kontrollierte Sprünge. Wichtig ist, dass du deinen Kreislauf aktivierst und vor allem deine Bein- und Rumpfmuskulatur mobilisierst.
So bleibst du im Flow
Das Warm-up geht auf der Piste weiter: Beginne mit leichten Abfahrten, damit sich dein Körper an die spezifischen Bewegungen gewöhnen kann. Und denk dran: Auch Pausen gehören zum Skifahren. Nutze sie für ein paar Dehn- und Mobilisationsübungen. Nach einem intensiven Skitag lohnt es sich, ein kurzes Cool-down zu machen, zum Beispiel mit lockerem Gehen oder sanftem Dehnen. Dadurch regeneriert dein Körper besser und du beugst Muskelkater vor. Konzentriere dich beim Dehnen auf deine Oberschenkel- und Wadenmuskulatur sowie die seitlichen Rumpfmuskeln.
Bleib auch mental beweglich
Aufwärmen ist nicht nur für den Körper wichtig. Es hilft dir auch, mental anzukommen und deine Konzentration zu aktivieren. Denn neben Kraft und Ausdauer erfordert das Skifahren Koordination, Gleichgewicht und eine schnelle Reaktion. Deine Aufwärmroutine trägt auch dazu bei, dass du Gefahren besser einschätzen kannst. Somit kannst du das Risiko für Unfälle deutlich senken und gleichzeitig deinen Fahrspass erhöhen. Denn wenn du gut vorbereitet bist, fährst du sicherer, entspannter und mit mehr Genuss
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