Produktivität steigern mit Powernaps

Jeder kennt das Gefühl. Kaum sitzt man nach der Mittagspause wieder vor dem Computer, fallen einem die Augen fast zu. Ein Mittagsschlaf wäre dann perfekt. Warum dieser sogar angeraten wird, erfahren Sie hier.

Der Arbeitsalltag kann stressig sein und ermüden. Wenn eine Aufgabe die nächste jagt, fällt die Konzentration im Laufe des Tages. Vor allem am Nachmittag spüren viele ein Leistungstief und sehnen sich nach dem bequemen Bett. Powernapping, also ein kurzer Mittagsschlaf, kann in dieser Situation sehr hilfreich sein. Auch die Schweizerische Beratungsstelle für Unfallverhütung bfu empfiehlt bei Müdigkeit, ein kurzes Nickerchen einzulegen.

 

Wie Powernapping funktioniert

Beim Powernap schläft man 15 bis maximal 30 Minuten. Nicht länger, denn man sollte nur in den Leichtschlaf fallen. Aus dem Tiefschlaf fällt es uns schwerer, wieder aufzuwachen. Stellen Sie am besten einen Wecker für die entsprechende Zeit und strecken und dehnen Sie sich nach dem Aufstehen.

Der Turboschlaf erhöht die Leistungsfähigkeit, sorgt für Stressabbau und erzeugt gute Laune. Die Aufmerksamkeit steigt und das Gedächtnis arbeitet besser. Das Nickerchen wirkt sich auch positiv auf die Gesundheit aus und schützt insbesondere das Herz-Kreislauf-System.

Wichtig: Der Powernap ersetzt keinen Nachtschlaf. Die Schlafdauer während der Nacht sollte aus diesem Grund nicht reduziert werden.

 

Tipps zum Einschlafen

Vielen fällt es schwer, während des Tages einzuschlafen. Das kann aber trainiert werden:

  • Bereiten Sie sich mental auf den Powernap vor und entspannen Sie Zunge und Kiefer. Mit dieser Technik wird der Gedankenfluss gestoppt.
  • Suchen Sie sich eine passende Umgebung und eine bequeme Position. Dadurch wird der Effekt des Powernaps verstärkt und die Muskeln verspannen sich nicht.
  • Verschaffen Sie sich Dunkelheit. Verwenden Sie eine Schlafmaske, falls der Raum nicht abgedunkelt werden kann.
  • Vermeiden Sie Störungen oder Lärm. Für einige Personen ist Entspannungsmusik hilfreich.
  • Versuchen Sie die 3-3-6 Atemtechnik: Ungefähr 3 Sekunden durch die Nase einatmen, den Atem ca. 3 Sekunden im Bauchbereich anhalten und dann sanft während 6 Sekunden durch den Mund wieder ausatmen. Durch eine Veränderung der Atmung wird automatisch auch die Frequenz des Herzens verändert.



06.04.2016

Bei weiteren Fragen rund um die Gesundheit steht SWICA-Versicherten die telemedizinische Beratung von santé24 unter der Nummer +41 44 404 86 86 kostenlos zur Verfügung. Eine Praxisbewilligung für Telemedizin ermöglicht es den Ärzten von santé24 zudem, bei telemedizinisch geeigneten Krankheitsbildern weiterführende ärztliche Leistungen zu erbringen. Mit der medizinischen App BENECURA können SWICA-Versicherte ausserdem bei Krankheitssymptomen einen digitalen SymptomCheck machen und erhalten Empfehlungen fürs weitere Vorgehen. Bei einem anschliessenden Telefonat mit santé24 entscheidet der Kunde im Einzelfall selber, ob er die im SymptomCheck gemachten Angaben santé24 freigeben möchte.

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