Infopoint für Psychotherapeuten

SWICA stellt nicht die Krankheit, sondern die Gesundheit ihrer Kunden ins Zentrum und unterstützt sie in verschiedenen Therapieangeboten, unter anderem in Psychotherapie. Eine partnerschaftliche Zusammenarbeit und ein aktiver Dialog mit den verschiedenen Leistungserbringern der Psychotherapie ist SWICA wichtig. Gemeinsam mit Ihnen begleitet und betreut SWICA Patientinnen und Patienten auf dem Weg der Genesung.

Auf Basis der Gesetzesänderung setzt sich SWICA für einen reibungslosen Übergang psychotherapeutischer Leistungen von der Zusatzversicherung in die Grundversicherung ein und unterstützt Psychotherapeutinnen und Psychotherapeuten beim Übertritt. Deshalb finden Sie hier weitere Informationen.
SWICA beteiligt sich aus den Zusatzversicherungen COMPLETA TOP und OPTIMA an psychotherapeutischen Behandlungen bei selbstständig tätigen Psychotherapeuten.
Sind die Bedingungen für eine Kostenübernahme erfüllt, vergütet SWICA aus der Zusatzversicherung COMPLETA TOP 90% der Kosten, max. CHF 50.00 pro Sitzung. Aus der Zusatzversicherung OPTIMA übernimmt SWICA 90% der Kosten, max. CHF 25.00 pro Sitzung.
Nein. Psychotherapeutische Leistungen können ab 1. Juli 2022 aus der OKP vergütet werden. Bis zum 30. Juni 2022 werden psychotherapeutische Leistungen von selbstständig tätigen Psychotherapeuten aus der Zusatzversicherung vergütet.
  • Der Psychotherapeut / die Psychotherapeutin muss SWICA-anerkannt sein.
  • Es muss eine ärztliche Verordnung vorliegen.
  • Die Behandlung muss den WZW-Kriterien (Wirtschaftlichkeit, Zweckmässigkeit und Wirksamkeit) entsprechen.
Der Psychotherapeut / die Psychotherapeutin muss auf der santésuisse-Liste aufgeführt sein. Die Registrierung, und damit die Anerkennung durch SWICA, ist persönlich und nicht übertragbar. Die Leistungen sind nicht delegierbar und müssen durch die registrierte bzw. anerkannte Person persönlich erbracht werden.

SWICA fordert in der Regel den Verlaufsbericht beim anordnenden Arzt an. Diesen angeforderten Bericht beim Arzt vergütet SWICA gemäss TARMED.

Sollte der Bericht von SWICA direkt beim Psychotherapeuten / bei der Psychotherapeutin angefordert werden, wird der Bericht ebenfalls vergütet.

Es werden keine Berichte vergütet, welche vom anordnenden Arzt beim Therapeuten / bei der Therapeutin angefordert werden.


Kontakt bei Fragen

Haben Sie Fragen oder ein Anliegen und in den FAQ keine Antwort gefunden? Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind gerne für Sie da.

Kontaktformular
Die Kostenübernahme von psychotherapeutischen Leistungen aus der Grundversicherung erfolgt abzüglich Franchise und Selbstbehalt.
Ab 01.07.2022 werden psychotherapeutische Leistungen vorrangig aus der OKP vergütet.
Die Tarifverhandlungen werden für SWICA von tarifsuisse übernommen. Für nähere Angaben kontaktieren Sie bitte tarifsuisse direkt.
Die Kosten für Leistungen im Rahmen der delegierten Psychotherapie können für längstens sechs Monate nach Inkrafttreten der Änderung, sprich bis am 31. Dezember 2022, abgerechnet werden. Anschliessend ist das Delegationsmodell nicht mehr zulässig.
Wir gehen davon aus, dass die Kosten für psychotherapeutische Leistungen aus der OKP direkt SWICA in Rechnung gestellt werden können (Tiers payant). Weitere Details dazu sind noch offen.
  • Der Therapeut / die Therapeutin benötigt für die OKP eine gültige ZSR-Nummer.
  • Es muss eine ärztliche Verordnung vorliegen.
  • Die Behandlung muss den WZW-Kriterien (Wirtschaftlichkeit, Zweckmässigkeit und Wirksamkeit) entsprechen.
SASIS vergibt die ZSR-Nummer für Psychotherapeuten ab 1. April 2022. Nähere Informationen sind auf www.sasis.ch zu finden.
  • Kantonale Bewilligung zur Berufsausübung in Psychotherapie gem. Art. 24 PsyG.
  • Besitz eines eidgenössischen oder eines anerkannten ausländischen Weiterbildungstitels in Psychotherapie oder drei Jahre klinische Erfahrung, davon mindestens 12 Monate in psychotherapeutisch-psychiatrischen Einrichtungen
Ja, gemäss KLV Art. 11b ist eine ärztliche Verordnung notwendig, ansonsten können die Leistungen nicht über die Grundversicherung abgerechnet werden.
Pro ärztliche Verordnung können 15 Behandlungen abgerechnet werden. Nach
30 Therapiesitzungen muss ein Verlaufsbericht vom verordnenden Arzt zur Prüfung an die Krankenversicherung eingereicht werden.
In Krisensituationen übernimmt SWICA höchstens zehn Abklärungs- und Therapiesitzungen auf Basis einer ärztlichen Anordnung. Als Krisensituation gelten Patientinnen und Patienten mit schweren Erkrankungen bei Neudiagnosen oder bei einer lebensbedrohlichen Situation.
Der Antrag zur Langzeittherapie muss vom verordnenden Arzt mittels aktuellem Verlaufsbericht gestellt werden. Der Psychotherapeut / die Psychotherapeutin erstattet vor Ablauf der Verordnung oder Kostengutsprache dem anordnenden Arzt Bericht.

Kontakt bei Fragen

Haben Sie Fragen oder ein Anliegen und in den FAQ keine Antwort gefunden? Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind gerne für Sie da.

Kontaktformular

Kontaktformular


* Eingabe erforderlich