Grippe-Ticker
Influenza ist in der Ost- und Westschweiz weiter verbreitet

Das Bundesamt für Gesundheit veröffentlicht wöchentlich die Zahlen zur aktuellen Grippewelle. Und die zeigen: Die Infektionszahlen sind in einigen Gebieten der Schweiz noch immer hoch. Mit dem SWICA-Grippe-Ticker ist man in der Grippesaison 2023 auf dem Laufenden.

Mittwoch, 25. Januar 2023

Die Schweizer Grippe-Karte zeigt es deutlich: Influenza-Erkrankungen treten im Westen und Osten der Schweiz noch immer verbreitet auf. Insgesamt verzeichneten Ärztinnen und Ärzte des Sentinella-Meldesystems 12 Konsultationen pro 1'000 Arztkonsultationen, wie das Bundesamt für Gesundheit mitteilt. Damit ist die Zahl der Patientinnen und Patienten, die wegen der Grippe eine Arztpraxis aufsuchten, im Vergleich zu den beiden Vorwochen sinkend.

Die höchste Rate der Konsultationen, 119 pro 100'000 Einwohnerinnen und Einwohner, wurde in der Sentinella-Region «GE, NE, VD, VS» registriert. Die tiefste, 37 pro 100'000 Einwohnerinnen und Einwohner, in der Region «LU, OW, NW, UR, SZ, ZG». Die meisten Krankheitsfälle gab es in der Altersklasse der 0 bis 4-Jährigen, die tiefste in derjenigen der über 65-Jährigen.

SWICA-Kontakte bei Fragen rund um die Gesundheit

SWICA-Versicherten steht die telemedizinische Beratung von santé24 unter der Nummer +41 44 404 86 86 kostenlos zur Verfügung. Eine Praxisbewilligung für Telemedizin ermöglicht es den Ärzten von santé24 zudem, bei telemedizinisch geeigneten Krankheitsbildern weiterführende ärztliche Leistungen zu erbringen. Mit der medizinischen App BENECURA können SWICA-Versicherte ausserdem bei Krankheitssymptomen einen digitalen SymptomCheck machen und erhalten Empfehlungen fürs weitere Vorgehen.

25.01.2023


Mittwoch, 18. Januar 2023

In der zweiten Januar-Woche war die Grippe in der Schweiz weiterhin verbreitet. Insgesamt verzeichneten Ärztinnen und Ärzte des Sentinella-Meldesystems 16 Konsultationen wegen grippeähnlicher Erkrankung pro 1000 Arztkonsultationen, wie das Bundesamt für Gesundheit mitteilt. Damit bleiben die Arztbesuche aufgrund der Grippe im Vergleich zu den beiden Vorwochen konstant. Das obligatorische Meldesystem zeigt in der Tendenz allerdings einen Rückgang der Fallzahlen.

Die höchste Rate der Konsultationen, 137 pro 100'000 Einwohnerinnen und Einwohner, wurde in der Sentinella-Region «GE, NE, VD, VS» registriert. Die tiefste, 65 pro 100'000 Einwohnerinnen und Einwohner, in der Region «LU, OW, NW, UR, SZ, ZG». 

Seit dieser Woche veröffentlicht die ETH Zürich ein Dashboard über Influenza in Abwässern. Die Auswertung gibt es hier. Influenza-Viren vom Typ A wurden größtenteils im Abwasser nachgewiesen.


Mittwoch, 11. Januar 2023

Der aktuelle Bericht beleuchtet die erste Woche im neuen Jahr. Und das gesammelte Zahlenmaterial zeigt, die Grippe-Situation in der Schweiz entspannt sich etwas. So zeigt das Sentinella-System einen sinkenden Trend bei den Konsultationen wegen grippeähnlichen Erkrankungen per 100'000 Einwohner und Einwohnerinnen. 

Noch immer hoch sind die Infektionen in den Kantonen Basel, Solothurn, Bern und Jura. Und auch in der restlichen Schweiz, bis auf die Kantone der Innerschweiz, tritt Influenza verbreitet auf. Mit 180 pro 100'000 Einwohnerinnen und Einwohner lag die höchste Konsultationsrate bei den 0- bis 4-Jährigen. Und zu den meisten Konsultationen über alle Altersgruppen kam es in der Region Graubünden, Tessin.


Mittwoch, 4. Januar 2023

Während der Sentinella-Woche 52 (24.12.202230.12.2022) kam es hochgerechnet zu etwa 156 Konsultationen wegen grippeähnlicher Erkrankung pro 100'000 Einwohner und Einwohnerinnen. Die Zahl der positive getesteten Influenza-Nachweisen durch ein Labor ist gemäss dem Bundesamt für Gesundheit leicht auf 3'567 Fälle gestiegen.

Die höchste Konsultationsrate lag in der Altersklasse der 0- bis 4-Jährigen und die tiefste bei den 30- bis 64-Jährigen. In der Sentinella-Region «GR, TI» suchten die meisten Personen mit Verdacht auf eine Grippeerkrankung eine Arztpraxis auf (328 pro 100'000 Einwohnerinnen und Einwohner), zu den wenigsten Konsultationen kam es in der Region «GE, NE, VD, VS»  (87 pro 100'000 Einwohnerinnen und Einwohner).

Ein Blick auf die Schweizer Landeskarte zeigt: Weit verbreitet ist die Grippe in der Westschweiz und in Teilen des Mittellandes. Etwas weniger häufig tritt sie in der Ostschweiz, im Bündnerland und im Tessin auf. In der Innerschweiz dagegen sind Infektionsmeldungen eher sporadisch.


Mittwoch, 28. Dezember 2022

In der Woche 51 zeigten die Überwachungssysteme in der Schweiz einen deutlichen Anstieg der Influenza-Aktivität. Im Sentinel-System wurde ein starker Anstieg der Konsultationen wegen grippeähnlichen Erkrankungen registriert. Hochgerechnet auf die Bevölkerung entspricht dies gemäss dem Bundesamt für Gesundheit etwa 276 Konsultationen wegen grippeähnlicher Erkrankung pro 100'000 Einwohner und Einwohnerinnen

In allen Regionen war eine weit verbreitete Grippeaktivität erkennbar, ausser in der Region «LU, NW, OW, SZ, UR, ZG». Die Fallzahlen haben die Spitzenwerte der Grippesaison 2019/2020 und 2021/2022 überschritten.

Das Sentinella-Meldesystem

Das Sentinella-Meldesystem dient der Überwachung übertragbarer akuter Erkrankungen und der Forschung in der Hausarztmedizin. Seit Beginn im Jahr 1986 nehmen 150 bis 250 Allgemeinpraktiker, Internisten und Pädiater mit allgemeinmedizinisch orientierter Praxis am System teil. Mit ihrer freiwilligen Meldetätigkeit gewähren sie aufschlussreiche Einblicke in das Krankheitsgeschehen und unterstreichen die Bedeutung der Hausarztmedizin in der medizinischen Grundversorgung der Bevölkerung in der Schweiz.

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