Wer Sport treibt, wird um das Dehnen nicht herumkommen. Doch sind Dehnübungen überhaupt sinnvoll? Wann ist der beste Dehn-Zeitpunkt? Der SWICA-Gesundheitstipp erklärt, was es zu wissen gibt.
Vor dem Sport sollten die Muskeln auf die Belastung vorbereitet und eingewärmt werden. Es ist nicht verkehrt, für unterschiedliche Muskelgruppen Dehnübungen zu vollführen. Zu den typischen Bewegungsabläufen gehören zum Beispiel Ausfallschritte oder Schulterrotationen. Diese Dehnübungen fasst man unter dem Begriff «dynamisches Dehnen» zusammen. Es handelt sich um aktive, kontrollierte Bewegungen.
Aktiv-dynamisches Dehnen (Dehnen unter kurzen Wippbewegungen)
Nur kurz in die maximale Dehnung gehen
Nur so weit in die Dehnung gehen bis ein leichtes Ziehen spürbar ist, anschliessend wieder lösen
Bei einem Cool-down sind vor allem sogenannte statische Dehnübungen geeignet. Sie sind darauf ausgelegt, dass man die Dehnposition für einige Sekunden hält: Somit wird der Muskel gedehnt, beziehungsweise verlängert: Er wird jedoch, im Gegensatz zum dynamischen Dehnen, nicht aktiv bewegt.
Statisches Dehnen (Dehnen ohne Bewegung)
Leichte Dehnung zirka 20 bis 90 Sekunden halten
Dehnung langsam – unter keinen Umständen ruckartig – auflösen