Wenn der Körper spricht: Die verborgene Verbindung zwischen Schmerz und Seele
Wenn der Körper Alarm schlägt, steckt dahinter nicht immer eine Krankheit. Bei Jugendlichen können Schmerzen und Schlafprobleme Ausdruck seelischer Belastung sein – oft ausgelöst durch Schulstress oder globale Krisen. Wer die Warnsignale erkennt und frühzeitig handelt, kann verhindern, dass sich Beschwerden verfestigen.
Von Daniela Gerber
Laura, 13, klagt seit längerem über Bauch- und Rückenschmerzen, hat häufig Probleme mit dem Einschlafen und kann sich in der Schule oft schlecht konzentrieren. Mehrere ärztliche Untersuchungen bringen keine eindeutige Diagnose. Erst Gespräche mit einer Expertin der Psychologisch-psychiatrischen Sprechstunde der Onlinepraxis santé24 bringt Klarheit: Hinter den Beschwerden steckt keine organische Ursache, sondern massiver Schulstress und Überforderung im Umgang mit der instabilen Weltlage.
Die alle vier Jahre durchgeführte internationale Studie «Health Behaviour in School-aged Children (HBSC)» bescheinigte im Jahr 2022 rund 67 Prozent der 11- bis 15-jährigen Schweizerinnen und Schweizer ein mittleres bis gutes psychisches Wohlbefinden. Jungen fühlten sich dabei insgesamt besser als gleichaltrige Mädchen. Dennoch berichten viele Jugendliche von wiederkehrenden Beschwerden. Laut der HBSC-Studie geben 47 Prozent der 11 bis 15-Jährigen an, mindestens zweimal pro Woche unter Kopf-, Bauch- oder Rückenschmerzen zu leiden. Weitere häufige Probleme sind Schlafstörungen, Essstörungen und Konzentrationsschwierigkeiten. Liegt den Symptomen keine organische Ursache zugrunde, werden sie als psychosomatisch bezeichnet.
Was zunächst wie vorübergehender Stress wirkt, kann sich schnell zu einer dauerhaften Belastung entwickeln. Die Ursachen sind vielfältig: Leistungsdruck in Schule und Ausbildung, familiäre Konflikte und die ständige Präsenz globaler Krisen wie Klimawandel und Kriege. Ein fehlendes soziales Netzwerk kann zudem die Resilienz schwächen. Darüber hinaus verstärken Social Media den permanenten Vergleich und können das Selbstwertgefühl negativ beeinflussen.
All diese Stressfaktoren können das seelische Gleichgewicht empfindlich stören – und sich über den Körper bemerkbar machen. Psychosomatische Störungen mindern nicht nur die Lebensqualität und Entwicklung der Jugendlichen, sondern belasten oft auch die Beziehung zwischen Eltern und Kindern. Gerade in der Adoleszenz sind Jugendliche besonders verletzlich, da ihre Persönlichkeit und ihr Selbstbild sich noch in der Entwicklung befinden.
Die 13-jährige Laura ist zwar ein fiktives aber ein typisches Beispiel dafür, wie sich dieser Druck auswirken kann: Über Wochen hinweg ignorierte sie erste Warnsignale, bis die Beschwerden ihren Alltag massiv einschränkten. Erst als die psychische Komponente erkannt wurde, eröffnete sich ein Weg zur Entlastung. Ihr Beispiel verdeutlicht, wie wichtig es ist, frühzeitig hinzuschauen – bevor Stress chronisch wird.
Stabile soziale Bindungen und ein offenes Ohr sind entscheidend für die mentale Gesundheit. Unter Umständen ist auch die Unterstützung durch Fachleute sinnvoll. Bei Laura zeigt sich, wie entscheidend professionelle Hilfe und offene Gespräche sind: Dank individueller psychologischer Begleitung und Behandlung sowie der Entwicklung persönlicher Strategien zur Stressbewältigung konnten sie und ihre Eltern mit Unterstützung der Expertinnen und Experten der Onlinepraxis santé24 entlastet werden.
Trügerisches Wohlbefinden: Beschwerden sind weit verbreitet
Die alle vier Jahre durchgeführte internationale Studie «Health Behaviour in School-aged Children (HBSC)» bescheinigte im Jahr 2022 rund 67 Prozent der 11- bis 15-jährigen Schweizerinnen und Schweizer ein mittleres bis gutes psychisches Wohlbefinden. Jungen fühlten sich dabei insgesamt besser als gleichaltrige Mädchen. Dennoch berichten viele Jugendliche von wiederkehrenden Beschwerden. Laut der HBSC-Studie geben 47 Prozent der 11 bis 15-Jährigen an, mindestens zweimal pro Woche unter Kopf-, Bauch- oder Rückenschmerzen zu leiden. Weitere häufige Probleme sind Schlafstörungen, Essstörungen und Konzentrationsschwierigkeiten. Liegt den Symptomen keine organische Ursache zugrunde, werden sie als psychosomatisch bezeichnet.
Wenn Druck zur Dauerbelastung wird
Was zunächst wie vorübergehender Stress wirkt, kann sich schnell zu einer dauerhaften Belastung entwickeln. Die Ursachen sind vielfältig: Leistungsdruck in Schule und Ausbildung, familiäre Konflikte und die ständige Präsenz globaler Krisen wie Klimawandel und Kriege. Ein fehlendes soziales Netzwerk kann zudem die Resilienz schwächen. Darüber hinaus verstärken Social Media den permanenten Vergleich und können das Selbstwertgefühl negativ beeinflussen.All diese Stressfaktoren können das seelische Gleichgewicht empfindlich stören – und sich über den Körper bemerkbar machen. Psychosomatische Störungen mindern nicht nur die Lebensqualität und Entwicklung der Jugendlichen, sondern belasten oft auch die Beziehung zwischen Eltern und Kindern. Gerade in der Adoleszenz sind Jugendliche besonders verletzlich, da ihre Persönlichkeit und ihr Selbstbild sich noch in der Entwicklung befinden.
Die 13-jährige Laura ist zwar ein fiktives aber ein typisches Beispiel dafür, wie sich dieser Druck auswirken kann: Über Wochen hinweg ignorierte sie erste Warnsignale, bis die Beschwerden ihren Alltag massiv einschränkten. Erst als die psychische Komponente erkannt wurde, eröffnete sich ein Weg zur Entlastung. Ihr Beispiel verdeutlicht, wie wichtig es ist, frühzeitig hinzuschauen – bevor Stress chronisch wird.
Gemeinsam Wege aus der Belastung finden
Stabile soziale Bindungen und ein offenes Ohr sind entscheidend für die mentale Gesundheit. Unter Umständen ist auch die Unterstützung durch Fachleute sinnvoll. Bei Laura zeigt sich, wie entscheidend professionelle Hilfe und offene Gespräche sind: Dank individueller psychologischer Begleitung und Behandlung sowie der Entwicklung persönlicher Strategien zur Stressbewältigung konnten sie und ihre Eltern mit Unterstützung der Expertinnen und Experten der Onlinepraxis santé24 entlastet werden.
17.03.2026 / 1-2026