Proteine sind nebst Kohlenhydraten und Fetten einer der drei Hauptnährstoffe für unseren Körper. Sie sind äusserst wichtig für unsere Muskulatur, Knochen sowie unser Immunsystem. Lernen Sie spannende Fakten zu den Proteinen kennen und testen Sie Ihr Wissen im Protein-Quiz. Für eine proteinreichere Küche zu Hause können Sie kostenlos das Magazin «gesund&stark» bestellen und erhalten Sie damit eine Vielzahl an proteinreichen Rezepten zum Nachkochen. Die Felix Platter-Stiftung für Forschung und Innovation hat in Zusammenarbeit mit Betty Bossi und weiteren Partnern das Magazin «gesund&stark» herausgebracht. Das Magazin macht vermehrt auf das Problem der Mangelernährung im Alter aufmerksam und bringt in Form von einfachen Rezepten eine geballte Ladung an Informationen zum Thema Proteine auf den Tisch.
Ein Protein setzt sich normalerweise aus 300 oder mehr Aminosäuren zusammen, insgesamt gibt es einundzwanzig verschiedene Aminosäuren. Sie werden durch Ribosome zu langen Ketten zusammengehängt. Ribosome sind die Fabriken der Zellen, welche die Proteine produzieren. Art und Weise der Anordnung der Aminosäuren bestimmt die Gestalt respektive die Funktion des Proteins.
Es gibt essenzielle und nicht essenzielle Aminosäuren. Essenzielle Aminosäuren können vom Körper nicht selbst hergestellt werden und müssen deshalb über die Nahrung aufgenommen werden. Demgegenüber können nicht essenzielle Aminosäuren vom Körper selbst hergestellt werden.
Proteine erfüllen in unserem Körper zahlreiche lebensnotwendige Funktionen. Die meisten denken bei Proteinen gleich an sehr sportliche Personen mit eher grossen Muskelpaketen. Doch Proteine sind viel mehr als das. Proteine sind zum einen Baumaterialien und zum anderen Arbeiter unserer Zellen. Zu den Hauptfunktionen der Proteine gehören:
Die Proteine in unserem Körper erneuern sich im Laufe unseres Lebens ständig und tauschen sich aus. Vor allem in Phasen starken Wachstums oder erhöhter Nachfrage (Kindes- und Jugendalter, Schwangerschaft und Stillzeit) ist auf eine ausreichende Proteinzufuhr zu achten.
Proteine kommen in pflanzlichen und tierischen Lebensmitteln vor. Ob tierische oder pflanzliche Proteine die höhere Qualität haben, wird in der Wissenschaft seit langer Zeit kontrovers diskutiert. Welches Protein hochwertiger ist, wird am Anteil der enthaltenen essenziellen und nicht essenziellen Aminosäuren gemessen. Grundsätzlich sind in tierischen und pflanzlichen Proteinen dieselben Aminosäuren enthalten. Nur die Zusammensetzung und Menge unterscheidet sich je nach Lebensmittel. Tierisches Protein ist jenem der Menschen ähnlicher, daher wird es vom Körper besser oder einfacher resorbiert. Ernährungsexpertinnen und Experten empfehlen einen Mix aus tierischem und pflanzlichem Protein. Pflanzliche Produkte enthalten mehr Ballaststoffe und Vitamine und weniger Fette, als tierische Produkte.
Diese Tabelle ist nicht abschliessend.
Durch eine ausgewogene Ernährung kann der tägliche Proteinbedarf leicht gedeckt werden. Laut Schweizerische Gesellschaft für Ernährung gilt als Faustregel für Erwachsene: Pro Kilogramm Körpergewicht 0,8 bis 1 g Protein. Ältere Menschen sowie Leistungssportlerinnen, Leistungssportler und Schwangere haben einen erhöhten Bedarf an Protein. Hier ein Beispiel: Sie wiegen 55 kg. Das sind also 55 x 0,8 -1 g Proteine = 44 bis 55 g. Das wäre der tägliche Proteinbedarf. Bei Personen ab 50 Jahren steigt der tägliche Bedarf an Proteinen auf 1 bis 1,2 g Protein pro kg Körpergewicht.
«Mit jedem Ei, das man isst, nimmt man je nach Grösse bis zehn Gramm Protein auf. Ein Ei zu essen ist eine kostengünstige und effiziente Art, Protein aufzunehmen».»
Prof. Dr. med. Reto W. Kressig
Ärztlicher Direktor Universitäre Altersmedizin FELIX PLATTERDer Energiebedarf nimmt zwischen dem 25. bis 75. Altersjahr um einen Viertel ab, da die Muskelmasse durch Fettzellen ersetzt wird. Der Bedarf an Mikronährstoffen und Proteinen aber bleibt. So wird ab dem 50. Lebensjahr empfohlen, täglich 1 bis 1,2 g Protein pro kg Körpergewicht in Form von tierischen oder pflanzlichen Proteinen zu sich zu nehmen. Eine Untersuchung der Universitären Altersmedizin FELIX PLATTER hat gezeigt, dass vor allem ältere Menschen aus Gründen wie Appetitlosigkeit, Immobilität oder wegen Kau- und Verdauungsproblemen zu wenig oder unausgewogen essen. Über die Hälfte der 300 Probanden wies eine Mangelernährung auf. Eine Folge davon ist Muskelschwund, an der jede fünfte Person litt, weil der Körper bei einer proteinarmen Ernährung auf das körpereigene Muskelprotein zurückgreift.
Die Felix Platter-Stiftung für Forschung und Innovation hat zusammen mit Betty Bossi das Magazin «gesund & stark» entwickelt. Es soll vermehrt auf das Problem der Mangelernährung im Alter aufmerksam machen. Das Magazin bringt in Form von einfachen Rezepten und vielen Fakten eine geballte Ladung an Informationen zum Thema Proteine auf den Tisch.
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Für 2 Personen:
Zwiebeln in feine Ringe schneiden. Öl in einer Pfanne warm werden lassen. Zwiebeln andämpfen, Erbsli kurz mitdämpfen, Wasser dazugiessen, ca. 5 Min. dämpfen, würzen. Die Hälfte der Zitronenschale dazureiben, mischen.
Käse an der Röstiraffel reiben, beiseite stellen. Eier in einer Schüssel verklopfen, Thymian fein schneiden, beigeben, würzen. ½ EL Öl in einer beschichteten Bratpfanne warm werden lassen. Die Hälfte der Eimasse dazugiessen, so dass der Pfannenboden überzogen ist. Omelette zugedeckt bei kleiner Hitze ca. 2 Min. stocken lassen. Je die Hälfte der Erbsli und des Käses darauf verteilen, zugedeckt ca. 2 Min. warm werden lassen. Omelette anrichten. Zweite Omelette gleich zubereiten.
Mehr genussvolle und proteinreiche Rezepte finden Sie im Magazin «gesund&stark», welches Sie kostenlos anfordern können.
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