Der Valentinstag steht vor der Tür und das Thema Liebe ist in aller Munde. Doch was, wenn es mit der Liebe nicht klappt? Weshalb Liebeskummer so weh tun kann und wie man darüber wegkommt, erklärt der Gesundheitstipp.
Nächste Woche ist Valentinstag. Die Meinungen zum Tag der Liebe am 14. Februar gehen weit auseinander, aber Eines steht fest: Die omnipräsenten Blumen, Pralinen und Plüschtiere sind schwierig zu umgehen. Für Menschen, die gerade kein Glück in der Liebe haben, kann dieser Tag schwierig sein.
Menschen sind soziale Wesen. Beziehungen und Bindungen zu anderen sind überlebenswichtig. Das ist evolutionsbedingt, denn der Ausschluss aus der Gruppe hätte in früheren Entwicklungsphasen des Menschen den sicheren Tod bedeutet. Auch viele tausende Jahre später bewegen sich die meisten Menschen in festen sozialen Netzen: Familie, Freundschaften und Liebesbeziehungen zu anderen geben uns Stabilität. Wird man in diesen Netzen zurückgewiesen oder verlassen, kann das schwerwiegende Folgen auf die mentale und körperliche Gesundheit haben. Trauer, Frust, Wut oder Eifersucht – das sind alles mögliche Emotionen, die man oft verspürt, wenn eine Beziehung in die Brüche geht. Man spricht von Liebeskummer.
Verantwortlich für das Gefühlschaos bei Liebeskummer sind Hormone. Der Hormonhaushalt wird durch eine Trennung ziemlich durchgeschüttelt: Die Konzentration von Dopamin und Serotonin, die unter anderem für das Wohlbefinden des Menschen wichtig sind, nimmt stark ab. Man wird tendenziell lustloser und hat weniger Lebensfreude. Gleichzeitig wird mehr Cortisol ausgeschüttet, ein Hormon, dass bei zu hoher Konzentration Stress, Ängste und Niedergeschlagenheit auslösen kann.
Diese neue Zusammensetzung an Hormonen wirkt überfordernd auf den Körper und es kann zu einem breiten Spektrum an Beschwerden führen: Appetitlosigkeit oder gegenteilig Frustessen, Schlafprobleme oder Konzentrationsschwächen sind ein paar Symptome, die typischerweise auftreten.