Extreme körperliche Schwäche, Atemwegsinfekte, Schwindel und Gelenkschmerzen: Was sich nach Symptomen einer schlimmen Grippe anhört, ist für Betroffene von ME/CFS Alltag. Die Abkürzung steht für die «Myalgische Enzephalomyelitis» und das «Chronisches Fatigue Syndrom». Schätzungsweise leiden 17 Millionen Menschen weltweit an der schweren Nervenkrankheit.
Die Behandlungen von ME/CFS konzentrieren sich darauf, die Symptome zu lindern und die Lebensqualität trotz Krankheit zu verbessern. Die heutigen Therapieansätze beinhalten:
Energiemanagement/Pacing: Betroffene lernen, ihre Aktivitäten sorgfältig zu planen und Ruhephasen einzubauen, um Überanstrengung zu vermeiden.
Medikamentöse Therapie: In einigen Fällen können Medikamente zur Linderung von Schmerzen, Schlafstörungen oder anderen spezifischen Symptomen eingesetzt werden.
Psychologische Unterstützung: Da viele Menschen mit ME/CFS auch psychisch belastet sind, kann die Einbeziehung von psychologischer Unterstützung, wie kognitiver Verhaltenstherapie oder Stressmanagement, hilfreich sein.
Rehabilitation: An den Energielevel angepasste, spezifische Physio- und Ergotherapie können dazu beitragen, die Mobilität zu verbessern und den Alltag zu erleichtern.
Forschung und Innovation: Eine kontinuierliche Forschung ist entscheidend, um neue Erkenntnisse über die Krankheit zu gewinnen und neue Behandlungsansätze zu entwickeln.