Sie gehören zum Arbeitsalltag – und doch wird ihr Einfluss in vielen Unternehmen massiv unterschätzt. Spannungen und Auseinandersetzungen sind weit mehr als nur ein zwischenmenschliches Problem: Sie stellen einen zentralen wirtschaftlichen Risikofaktor dar. Für HR- und BGM-Verantwortliche lohnt es sich daher, genauer hinzusehen und frühzeitig zu handeln.
Gerade im Zusammenhang mit krankheitsbedingten Absenzen spielen Konflikte eine entscheidende Rolle. Eine Studie von SWICA und WorkMed belegt eindrücklich die gravierenden Folgen: 57 Prozent aller psychisch bedingten Arbeitsunfähigkeiten lassen sich auf Konflikte am Arbeitsplatz zurückführen. Im Schnitt dauern diese Absenzen 218 Tage.
Auch wirtschaftlich sind die Auswirkungen von Konflikten deutlich spürbar. Rund ein Viertel der Mitarbeitenden erlebt jährlich Konfliktsituationen. Im Durchschnitt gehen zehn bis fünfzehn Prozent der Arbeitszeit in Unternehmen durch Konflikte verloren.
«Ein ungelöster Konflikt belastet meist nicht nur einzelne Mitarbeitende, sondern destabilisiert häufig über Monate hinweg ganze Teams und verursacht hohe Kosten.»
Ramona Stüble, Psychologischer Coach und Wirtschaftsmediatiorin
Onlinepraxis santé24Ob zwischen Mitarbeitenden oder mit Vorgesetzten, ausgelöst durch fehlende Wertschätzung oder mangelnde Unterstützung: Konflikte am Arbeitsplatz treten regelmässig auf. Oft beruhen sie jedoch auf Ursachen, die sich vermeiden liessen. Ramona Stüble warnt: «Konflikte sind dynamisch – entweder sie werden bearbeitet oder sie eskalieren automatisch.»
Unzureichende Kommunikation
Unklare Rollen und Erwartungen
Veränderung im Unternehmen
Fehlende Feedback- und Fehlerkultur
Eine Auswertung der Onlinepraxis santé24 zeigt: Bei Konflikten unter Mitarbeitenden verbessert sich die Arbeitsfähigkeit der Betroffenen um etwa zwölf Prozent, wenn Job-Balance-Angebote in Anspruch genommen werden. Bei Konflikten mit Vorgesetzten fällt die Verbesserung mit knapp 26 Prozent sogar noch deutlicher aus.
Das strukturierte Konfliktmanagement-Angebot Job-Balance der Onlinepraxis santé24 unterstützt Unternehmen von der Frühintervention bis hin zur nachhaltigen Lösung bestehender Konflikte. Durch die frühzeitige und professionelle Begleitung lassen sich Eskalationen vermeiden, die Zusammenarbeit stärken und langfristig Kosten reduzieren.
Gezielte Investitionen in Konfliktprävention zahlen sich messbar aus.
Eine frühe Intervention verhindert lange Krankheitsfälle und senkt direkte Kosten. Rund 25 Prozent des Umsatzes hängen von der Kommunikationsqualität im Unternehmen ab.
Führungskräfte verbringen 30 bis 50 Prozent ihrer Zeit direkt oder indirekt mit Konflikten oder deren Folgen. Weniger Reibungsverluste schaffen mehr Raum für die eigentliche Arbeit.
Ein konstruktives Arbeitsklima reduziert die Fluktuation und stärkt die Loyalität der Mitarbeitenden.
Konfliktkompetenz stärkt Führungskräfte und Teams nachhaltig.
Um Konfliktsituationen zu lösen und zu entschärfen, bietet santé24 Konfliktcoachings im Einzelsetting oder Konfliktklärungen zusammen mit den involvierten Parteien an.
Wirksame Unterstützung durch:
Nachhaltige Lösungen, die von allen mitgetragen werden dank:
Für HR- und BGM-Verantwortliche gilt: Konflikte am Arbeitsplatz sind kein «Soft-Thema», sondern ein relevanter wirtschaftlicher Hebel. Das Konfliktmanagement-Angebot von SWICA unterstützt Unternehmen und Mitarbeitende dabei, Konflikten vorzubeugen, frühzeitig zu intervenieren und bestehende Konflikte nachhaltig zu lösen.