Steigende Kosten, Fachkräftemangel und mehr Personen mit chronischen oder Mehrfacherkrankungen: Um den Herausforderungen im Gesundheitswesen entgegenzutreten, werden koordinierte, interprofessionelle Behandlungskonzepte immer wichtiger. Christian Frei, Leiter der Abteilung integrierte Versorgung, erklärt im Interview, was das genau heisst und was er und sein Team bei SWICA machen.
Ich ziehe dabei den Vergleich zur Interprofessionalität in der Gesundheitsbranche: Wie in einer guten Musikband braucht es die Zusammenarbeit aller, «damit‘s giget». Ob Ärzteschaft, Apothekerschaft, Pflege oder Patientinnen und Patienten – keiner darf sich alleine in den Vordergrund stellen und jeder muss rechtzeitig seine Verantwortung wahrnehmen.
Die Musikanalogie kommt nicht von ungefähr: Du bist selber Gitarrist in einer Band. Bleibt neben deiner Arbeit als Leiter der Abteilung integrierte Versorgung bei SWICA genügend Zeit für die Musik?
Ja, auf jeden Fall. Die Work-Life-Balance stimmt. Das ist mit ein Grund, wieso ich seit über 20 Jahren für SWICA arbeite. Damals hat aber noch niemand von strukturierter, koordinierter oder integrierter Versorgung gesprochen. In meiner ersten Stelle bei SWICA habe ich den Fachbereich Medikamente mitaufgebaut. Danach konnte ich immer wieder andere spannende Aufgaben wahrnehmen, bis ich 2016 die Leitung der integrierten Versorgung übernahm.
«Die Fachleute, die uns noch bleiben, müssen wir am richtigen Ort und zur richtigen Zeit einsetzen.»
Gesund ist, was guttut. Was das ist, entscheidet jeder Mensch ganz persönlich. In der SWICA Gesundheitswelt finden sich Inspirationen, spannende Geschichten und hilfreiche Tipps rund um Körper, Geist und Wohlbefinden.