SWICA – Erfreuliches Geschäftsjahr 2014

Die SWICA Gesundheitsorganisation blickt auf ein erfreuliches Geschäftsjahr zurück. Der Versichertenbestand nahm um 1,8 Prozent zu, wobei der Anteil Zusatzversicherter ausgebaut werden konnte. Das versicherungstechnische Ergebnis und der Ertrag aus Kapitalanlagen liegen deutlich über Vorjahr; das Unternehmensergebnis verringerte sich aber infolge von Sonderfaktoren auf CHF 2,835 Mio. Das Prämienvolumen belief sich auf CHF 3,6 Mrd.
Die Prämieneinnahmen der drei Segmente (Krankenversicherung KVG, Krankenversicherung VVG und Unfallversicherung) nahmen insgesamt um 3,8 Prozent zu. Jedoch erhöhten sich die bezahlten Versicherungsleistungen netto mit einem Anstieg um 4,1 Prozent ebenfalls. Ein überdurchschnittlicher Leistungsbezug im Taggeldbereich, in dem SWICA Marktführerin ist, führte im Segment Krankenversicherung VVG zu einem leicht negativen versicherungstechnischen Ergebnis. Insgesamt verbesserte sich das versicherungstechnische Ergebnis aber deutlich von CHF 12,0 Mio. auf CHF 65,7 Mio. Einen wesentlichen Beitrag dazu leistete die tiefere Belastung durch den Risikoausgleich. Sowohl die SWICA-Gruppe (Combined Ratio 99,3 Prozent) als auch die Grundversicherung (98,4 Prozent) weisen eine positive Kostendeckung auf.

Sonderfaktoren beeinflussen Unternehmensergebnis

Dass trotz sehr gutem versicherungstechnischen Ergebnis lediglich ein Unternehmensergebnis von CHF 2,835 Mio. ausgewiesen wird, ist schwergewichtig auf zwei Sonderfaktoren zurückzuführen: Zum einen führte eine Anpassung der Steuerpraxis zu einem ausserordentlichen Aufwand in Höhe von CHF 37,2 Mio. Zum andern wurden Rückstellungen im Umfang von CHF 22,4 Mio. für die Umsetzung der rückwirkenden Prämienkorrektur 1996 bis 2013 gebildet. Das Bundesamt für Gesundheit stellt es Versicherungen mit genügend Reservedeckung frei, die dafür erforderlichen Mittel entweder auf ihre Versicherten abwälzen oder diese den Reserven zu entnehmen. Aufgrund ihrer soliden finanziellen Lage hat sich SWICA für die zweite Variante entschieden.

Höherer Anteil an Zusatzversicherten

Die Anzahl der KVG-Versicherten, die mindestens eine Zusatzversicherung bei SWICA haben, liegt nun bei über 86 Prozent. «Diese Entwicklung folgt unserer Qualitätsstrategie. Sie zeigt auf, dass unsere Kunden den exklusiven SWICA-Vorteil der gegenseitigen Anrechnung der Kostenbeteiligung in der Grund- und Zusatzversicherung verstehen und nutzen», sagt CEO Reto Dahinden. Die maximale Kostenbeteiligung fällt dadurch im Vergleich zu anderen Krankenversicherern deutlich tiefer aus. Ein Beispiel einer Differenzierung, die bei einem Ja zur Einheitskasse nicht mehr möglich gewesen wäre.

Insgesamt sind 751 927 Privatpersonen mit mindestens einem Produkt bei SWICA versichert. Zusammen mit den rund 530 000 Arbeitnehmenden, die über eine Krankentaggeld- u/o Unfallversicherung ihres Arbeitgebers bei SWICA versichert sind, beläuft sich die Anzahl der Versicherten auf 1 283 091.

Ungebrochene Nachfrage nach Managed-Care-Modellen

Die Anzahl Grundversicherter mit einem Managed-Care-Modell (FAVORIT) nahm nochmals zu und erreichte 82 Prozent. Gesundheitsbewusstsein und Eigenverantwortung fanden auch in den Zusatzversicherungen Anklang: Sowohl das BENEVITA Bonusprogramm als auch die Spitalversicherung HOSPITA FLEX mit maximaler Wahlfreiheit erfreuten sich reger Nachfrage. Die für alle Versicherungen kostenlose telefonische Gesundheitsberatung sante24 registrierte rund 395 000 Anrufe. «Wir stellen sowohl bei Privat- als auch bei Unternehmenskunden eine zunehmende Nachfrage nach Service-Paketen fest», so Reto Dahinden.

Unternehmenskunden entscheiden sich für Full-Service-Angebote

Im Unternehmensbereich haben rund 27 500 Unternehmen eine Krankentaggeld- und/oder Unfallversicherung bei SWICA abgeschlossen (+ 0,6 Prozent). Ausschlaggebend für einen Wechsel zu SWICA war bei Neukunden oft das umfassende Dienstleistungsangebot, zu dem auch das betriebliche Gesundheitsmanagement (BGM) gehört.
Die SWICA Gesundheitsorganisation ist mit rund 1,3 Mio. Versicherten und 27 500 Unternehmenskunden eine der führenden Kranken- und Unfallversicherungen der Schweiz mit einem Prämienvolumen von CHF 3,6 Mrd. Das Angebot richtet sich an Privatkunden sowie Unternehmen und bietet umfassenden Versicherungsschutz für Heilungskosten und Lohnausfall bei Krankheit und Unfall. SWICA ist ein Gesundheitspartner, der mit überdurchschnittlicher Servicequalität auf ein qualitativ hochwertiges Dienstleistungsangebot setzt. SWICA hat ihren Hauptsitz in Winterthur und ist in der ganzen Schweiz tätig.

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Silvia Schnidrig
Leiterin Unternehmenskommunikation
Mediensprecherin
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