Wenn die Arbeit am Computer schmerzt

Häufig wiederholte gleiche Bewegungen mit der Computermaus können zu schmerzenden Handgelenken führen. Was die Schmerzen auslöst und was man dagegen tun kann, erfahren Sie hier.
Wenn die Arme und Hände durch die Arbeit am Computer über einen längeren Zeitraum überbelastet werden, kann der sogenannte «Mausarm» entstehen. Anders als der Name dieses Beschwerdebilds vermuten lässt, löst jedoch nicht nur die Computermaus, sondern meist auch die Tastatur und eine falsche Sitzhaltung die Schmerzen aus.

Symptome

Oft beginnen die Schmerzen schleichend. Es wird ein Ziehen oder Kribbeln in den Fingern bemerkt und die Hand und der Unterarm fühlen sich schwächer an als sonst. Zunächst schmerzt es nur bei der entsprechenden Bewegung, wie dem Klicken der Maus oder das Tippen auf der Tastatur. Später kann es auch im Ruhezustand wehtun. Mit der Zeit werden die Beschwerden stärker, wobei auch Schwellungen und Bewegungseinschränkungen auftreten können. Die Schmerzen sollten keinesfalls ignoriert werden, da sonst eine Sehnenentzündung entstehen kann.

Behandlung

Zuerst werden die Arbeitsbedingungen verändert. Der Arbeitsplatz sollte ergonomisch angepasst werden, sodass die Arme nicht überbelastet sind. Wenn die Handgelenke bereits schmerzen, können auch Massagen und Gymnastikübungen etwas Linderung verschaffen. Vorbeugung ist beim Mausarm jedoch die beste Medizin.

Tipps für die Vorbeugung

Die passende Computermaus kaufen, die dort abgerundet ist, wo die Handinnenfläche aufliegt

  • Die Computermaus locker in der Hand halten
  • Beim Gebrauch den Unterarm so auf den Tisch legen, dass das Handgelenk nicht abknickt
  • Häufiger zwischen Maus und Tastatur wechseln (hier helfen Tastaturbefehle)
  • Die Handgelenke warm halten
  • Bewusste Pausen einlegen und einige Dehnungsübungen für Hände und Handgelenke durchführen
  • Während des Schreibens auf der Tastatur das Gewicht der Arme auf dem Tisch ablegen
  • Einen auf die eigene Körpergrösse anpassbaren Bürostuhl verwenden

09.08.2017

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