Zu krank zum Arbeiten – dann bleiben Sie zu Hause

Der Schädel brummt, die Nase läuft und Sie fühlen sich einfach nur schwach. Ist das Grund genug um sich krank zu melden?

Ungefähr die Hälfte der Schweizer entscheidet sich jedes Jahr mindestens einmal dafür, arbeiten zu gehen, obwohl sie krank sind. In der Fachsprache heisst das Präsentismus. Man ist zwar anwesend, bringt aber kaum Leistung. Vielfach steckt hinter diesem Verhalten die Angst den Job zu verlieren, die Angst vor der Arbeit, die liegenbleibt, oder aber man will seine Kollegen nicht im Stich lassen.

 

Bei Grippe sollten Sie das Bett hüten

Haben Sie eine Grippe, helfen Sie niemandem, wenn Sie dennoch bei der Arbeit erscheinen – sich selber am wenigsten. Die Genesung kann sich hinziehen und im schlimmsten Fall fangen Sie sich, geschwächt von der Grippe, eine Lungenentzündung ein. Zudem setzen Sie Ihre Kollegen den Grippeviren aus. Ärzte raten deshalb davon ab, mit Grippe arbeiten zu gehen.

Die Symptome der Grippe fallen im Vergleich zur Erkältung heftiger aus und werden begleitet von Fieber. Mehr dazu lesen Sie hier.

 

Erkältet zur Arbeit gehen

Anders als beim grippalen Infekt, müssen Sie wegen einer Erkältung nicht zu Hause bleiben. Stellen Sie jedoch sicher, dass Sie Ihre Arbeitskollegen nicht anstecken.

  • Waschen Sie Ihre Hände regelmässig.
  • Wenn möglich, halten Sie Abstand von den Kollegen.
  • Vermeiden Sie Händeschütteln.
  • Niesen Sie in ein Taschentuch oder, falls Sie keines zur Hand haben, in den Ellbogen.
  • Bei einer Hustenattacke verlassen Sie am besten kurz den Raum.

Eine Erkältung können Sie mit Hausmitteln bekämpfen. Generell hilft es sich warm anzuziehen, viel Obst und Gemüse zu essen und viel Wasser zu trinken.


13.12.2017

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