Kleine Kräuterkunde: Weihnachtsgewürze

In der Weihnachtszeit liegt der Duft von aromatischen Gewürzen wie Zimt, Anis oder Nelken förmlich in der Luft. Sie sind nicht nur Bestandteil diverser kulinarischer Köstlichkeiten, sondern stärken auch das Immunsystem, beruhigen Magen und Darm und helfen, Krankheiten vorzubeugen.

Zimt

Eines der ältesten Gewürze weltweit ist Zimt. Es wurde bereits 3000 v. Chr. in China entdeckt und gelangte von Sri Lanka aus nach Europa. Zimt lässt sich vielseitig einsetzen: in Süss- oder Salzspeisen, als Duftöl sowie in der Heilkunde. Auch wird seine gesundheitsfördernde Wirkung gepriesen: So soll Zimt unter anderem den Blutzuckerspiegel senken, das körperliche Wohlbefinden steigern, Stress abbauen und eine antibakterielle, desinfizierende sowie durchblutungsfördernde Wirkung aufweisen. Eingesetzt wird das braune Gewürz vor allem bei der Herstellung von Glühwein und Biskuits. In der indischen und vietnamesischen Küche verfeinert Zimt auch diverse Fleischgerichte.

 

Anis

Ob als Likör, Tee oder Gewürz, das süsslich-würzige Aroma des Anis ist unverkennbar. Es lindert den Husten, sorgt für eine gute Verdauung, hilft bei Sodbrennen und bekämpft Mundgeruch.

 

Nelkenpulver

In Lateinamerika ist das Kauen des «Nägeli» ein altbewährtes Heilmittel gegen Zahnschmerzen. Als Körperöl eignet es sich hervorragend, um Muskelkämpfen vorzubeugen, da es den Körper wärmt und die Durchblutung anregt. Zudem soll die Heilpflanze des Jahres 2010 Stress, Nervosität und Anspannungen entgegenwirken.

 

Vanille

«Die Königin der Gewürze» stammt ursprünglich aus Mexico, wird aber heute in vielen Teilen der Welt angebaut. Vanille hebt die Stimmung, wirkt lindernd bei Depressionen und Schlafstörungen und bringt Körper und Seele in einen harmonischen Einklang.

 

Muskat

In der Weihnachtsbäckerei ist das leicht bittere Aroma der Muskatnuss nicht mehr wegzudenken. Das Gewürz wird gegen zahlreiche Beschwerden eingesetzt: Es hilft nicht nur gegen Reiseübelkeit oder Einschlafstörungen, sondern soll auch das Verdauungssystem in Schwung bringen und das Herz kräftigen.

 

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03.12.2014
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