Haustierallergie

Nicht für alle ist ein Haustier ein Segen. Bei einer Tierhaarallergie kann der Umgang mit den haarigen Vierbeiner zur Qual werden. Erfahren Sie hier, wie Sie die Symptome erkennen und was Sie dagegen tun können.

Nach der Pollen- und der Hausstaubmilbenallergie kommt die Tierhaarallergie am dritthäufigsten in der Schweiz vor. Der Name ist jedoch irreführend, da es nicht die Tierhaare sind, welche die Allergie auslösen, sondern Proteine, Hautschuppen, Schweiss oder andere Stoffe, die an den Tierhaaren haften bleiben. Grundsätzlich ist eine Allergie gegen alle Tiere möglich. Am häufigsten sind aber Katzen-, Hunde-, Kaninchen- sowie Meerschweinchen-Allergien.

 

Symptome

Eine allergische Reaktion tritt unmittelbar während oder nach dem Kontakt mit dem haarigen Genossen auf. Zu den typischen Merkmalen zählen:

  • tränende, juckende und gerötete Augen
  • Hustenanfälle
  • Niesattacken
  • eine laufende oder verstopfte Nase
  • Atemnot, in schwerwiegenden Fällen sogar Asthma
  • Juckreiz und Hautausschläge z.B. Rötungen oder Schwellungen

Tipps

Wenn Sie wissen, dass Sie auf bestimmte Haustiere allergisch reagieren, sollten Sie sich so gut wie möglich von diesen fernhalten. Falls Sie sich nicht von Ihrem vierbeinigen Freund trennen wollen und die Symptome nicht sehr ausgeprägt sind, helfen Ihnen diese Empfehlungen weiter:

  • Waschen Sie sich nach jedem Streicheln die Hände. Bei Hautirritationen wirken Pflegeprodukte, die Urea, Sanddorn oder Aloe Vera enthalten, schmerzlindernd.
  • Halten Sie Ihr Haustier vom Schlafzimmer fern und richten Sie ihm einen separaten Schlafplatz ein.
  • Entfernen Sie Vorleger und Teppiche, denn in diesen können sich Allergene festfangen.
  • Reinigen Sie Fussböden und Möbel regelmässig mit einem feuchten Lappen.
  • Waschen Sie Ihre Bettwäsche regelmässig. Bevorzugen Sie waschbare Decken und Kissen mit Polyesterfüllung.
  • Verschiedene Medikamente wie Antihistaminika, Cortison-Salben, Nasen- sowie Augentropfen können die allergische Reaktion lindern. Auch eine Hyposensibilisierung kann helfen, die Symptome zu bekämpfen.

06.05.2015

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