Sicher Schlitteln

Erst mit dem nötigen Gefälle und der damit verbundenen Geschwindigkeit macht Schlitteln so richtig Spass. Doch je höher die Geschwindigkeit, desto grösser ist die Verletzungsgefahr.

Um die 7 000 Personen verunfallen jährlich beim Schlitteln. Stürze und Zusammenstösse mit anderen Personen, Steinen, Bäumen oder sogar Fahrzeugen, kommen immer wieder vor. Laut der Beratungsstelle für Unfallverhütung (bfu) resultieren aus den Zusammenstössen Schädel- und Hirnverletzungen, Knochenbrüche und sonstige Verletzungen an Beinen, Füssen und Rumpf.

Damit Sie Ihre Schlitteltage in vollen Zügen geniessen können und dabei sicher unterwegs sind, hier ein paar Tipps:

  • Mit hohen, festen Schuhen, die ein gutes Profil haben, Winterbekleidung, Handschuhen und einem Helm sind Sie optimal ausgerüstet.
  • Bei eisigen Verhältnissen bieten sich Bremshilfen (Rodelsohlen/Fersenspikes) an. Dabei handelt es sich um mit Spikes versehene Plastiksohlen, die man über die normalen Schuhsohlen stülpt.
  • Sie sind im Fachhandel erhältlich.
  • Lassen Sie Ihren alten Holzschlitten zu Hause und greifen Sie zum Rodel (siehe Bild). Dieser ist im Vergleich zum herkömmlichen Holzschlitten einfacher zum Steuern und damit auch sicherer.
  • Liegend mit Kopf voran fahren sollten Sie unterlassen.
  • Schlitten zusammenbinden ist gefährlich.
  • Die Geschwindigkeit müssen Sie unbedingt dem Können und auch den Schneeverhältnissen anpassen.
  • Am besten fahren Sie auf markierten Schlittelpisten. Falls es keine in Ihrer Umgebung hat, suchen Sie sich einen Hang mit flachem Auslauf.
  • Schlitteln Sie nicht in alkoholisiertem Zustand.
  • Beachten Sie die Schlittel-Verhaltensregeln vom bfu.

 

31.01.2018

Bei weiteren Fragen rund um die Gesundheit steht SWICA-Versicherten die telemedizinische Beratung von santé24 unter der Nummer +41 44 404 86 86 kostenlos zur Verfügung. Eine Praxisbewilligung für Telemedizin ermöglicht es den Ärzten von santé24 zudem, bei telemedizinisch geeigneten Krankheitsbildern weiterführende ärztliche Leistungen zu erbringen. Mit der medizinischen App BENECURA können SWICA-Versicherte ausserdem bei Krankheitssymptomen einen digitalen SymptomCheck machen und erhalten Empfehlungen fürs weitere Vorgehen. Bei einem anschliessenden Telefonat mit santé24 entscheidet der Kunde im Einzelfall selber, ob er die im SymptomCheck gemachten Angaben santé24 freigeben möchte.