Neuer Food-Trend aus den USA: Pegane Ernährung

Nach vegan, Detox und Superfood kommt ein neuer Trend in die Schweiz: die pegane Ernährung – eine Mischung aus Veganismus und Paleo. Kann das funktionieren?
An sich ist es ein Wiederspruch, vegane Ernährung, bei der nur pflanzliche Produkte gegessen werden, mit Paleo-Ernährung zu kombinieren. Denn bei der Paleo-Ernährung isst man wie in der Steinzeit und dazu gehört Fleisch.

Der Arzt Mark Haman aus den USA hat die zwei verschiedenen Ernährungskonzepte dennoch kombiniert und damit einen neuen Trend kreiert. Seine Intention dahinter: Er will den Gesellschaftskrankheiten Diabetes, Übergewicht und Herzkreislaufschwierigkeiten entgegenwirken.

Wie ernährt man sich pegan?

Bei der peganen Ernährung wird vor allem Gemüse, Früchte und vereinzelt Fleisch gegessen. Die Lebensmittel sollten frisch und unverarbeitet sein. Wenn möglich stammen sie aus biologischem Anbau. Obwohl generell pflanzliche Öle nicht erlaubt sind, wird beim Olivenöl eine Ausnahme gemacht.

Was ist verboten?

Jegliches Essen, das Konservierungsstoffe enthält oder sonst auf irgendeine Weise künstlich bearbeitet ist, darf nicht gegessen werden. Demzufolge sind Fertigprodukte tabu. Auf moderne Nahrungsmittel aus dem Ackerbau muss ebenfalls verzichtet werden. Konkret heisst das: Reis, Kartoffeln, Nudeln und Brot kommen nicht auf den Teller. Auch Milchprodukte, Hülsenfrüchte und Gluten stehen nicht auf dem Speiseplan.

Der «optimale Teller» der Schweizerischen Gesellschaft für Ernährung (sge)

Anders als die pegane Ernährung empfiehlt die sge, von der Vielfalt der Lebensmittel zu profitieren und sich ausgewogen zu ernähren. Um dies zu veranschaulichen, hat die sge einen «optimalen Teller» zusammengestellt. Dieser besteht zum Hauptteil aus Gemüse, Früchten und stärkereichen Lebensmitteln (Brot, Reis, Kartoffeln, Teigwaren) und zu einem weiteren Teil aus eiweissreichen Produkten.


04.04.2018
Bei weiteren Fragen rund um die Gesundheit steht SWICA-Versicherten die telemedizinische Beratung von santé24 unter der Nummer +41 44 404 86 86 kostenlos zur Verfügung. Eine Praxisbewilligung für Telemedizin ermöglicht es den Ärzten von santé24 zudem, bei telemedizinisch geeigneten Krankheitsbildern weiterführende ärztliche Leistungen zu erbringen. Mit der medizinischen App BENECURA können SWICA-Versicherte ausserdem bei Krankheitssymptomen einen digitalen SymptomCheck machen und erhalten Empfehlungen fürs weitere Vorgehen. Bei einem anschliessenden Telefonat mit santé24 entscheidet der Kunde im Einzelfall selber, ob er die im SymptomCheck gemachten Angaben santé24 freigeben möchte.