Fit für die Loipe

Beim Langlaufen wird der ganze Körper beansprucht. Arm-, Bein- und Rumpfmuskulatur müssen darum gut trainiert sein. Wie Sie sich optimal auf die Langlaufsaison vorbereiten können, zeigen wir Ihnen im Gesundheitstipp.

In vielen Kantonen stehen im Februar die Sportferien an. Ob Skifahrer, Snowboarder oder Langläufer, viele Wintersportbegeisterte treffen sich in dieser Zeit, um sich auf der Piste auszupowern. Um auf der Langlaufloipe so richtig durchzustarten, ist die Vorbereitung jedoch zentral.

Arm-, Bein- und Rumpfmuskulatur

Beim Langlaufen werden praktisch alle Muskelpartien des Körpers beansprucht. Darum ist es enorm wichtig, die verschiedenen Muskeln auf die bevorstehenden Aufgaben vorzubereiten. Dies kann man entweder Zuhause oder im Fitnesscenter machen. Für das Training empfiehlt sich ein sogenanntes Theraband. Mit diesem elastischen Band können beispielsweise folgende Übungen ausgeführt werden:

  1. Die Enden des Therabands in die Hände nehmen und sich anschliessend etwa hüftbreit aufs Band stellen. Nun die Enden mit beiden Armen nach oben ziehen. Das Theraband gibt dabei einen leichten Widerstand.

    Übung für die Arme

  2. Das Theraband zu einer Art Ring zusammenknoten und es leicht oberhalb der Knöchel anbringen. Das eine Bein nun gegen den Widerstand des Therabands so weit wie möglich abspreizen.

    Übung für die Beine

Am Anfang beginnt man am besten mit wenigen Wiederholungen und steigert diese dann sukzessive. Wichtig ist, die Übungen nur so lange zu machen, bis man müde ist. Dabei sollte aber nichts schmerzen. Im Normalfall sind dies zirka 5 bis maximal 20 Wiederholungen.

Gleichgewichtsübungen

Doch nicht nur die Arm-, Bein- und Rumpfmuskulatur sollte trainiert werden. Auch den Gleichgewichtssinn muss man schärfen. Denn anders als beim traditionellen Ski, auf dem der ganze Skischuh eingeklickt wird, ist beim klassischen Langlaufski nur der vordere Teil des Schuhs fixiert. Im Fitnesscenter verwendet man für das Gleichgewichtstraining am besten eine instabile Unterlage, wie zum Beispiel einen Sportkreisel oder ein Balancebrett.

Gleichgewichtsübungen können aber auch problemlos in den Alltag eingebaut werden. Ob man mehrere Minuten auf einem Bein steht und dabei zusätzlich versucht, die Zähne zu putzen, ist jedem selbst überlassen. Wem diese Übungen zu einfach sind, kann dabei auch die Augen schliessen.

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06.02.2019

Bei weiteren Fragen rund um die Gesundheit steht SWICA-Versicherten die telemedizinische Beratung von santé24 unter der Nummer +41 44 404 86 86 kostenlos zur Verfügung. Eine Praxisbewilligung für Telemedizin ermöglicht es den Ärzten von santé24 zudem, bei telemedizinisch geeigneten Krankheitsbildern weiterführende ärztliche Leistungen zu erbringen. Mit der medizinischen App BENECURA können SWICA-Versicherte ausserdem bei Krankheitssymptomen einen digitalen SymptomCheck machen und erhalten Empfehlungen fürs weitere Vorgehen. Bei einem anschliessenden Telefonat mit santé24 entscheidet der Kunde im Einzelfall selber, ob er die im SymptomCheck gemachten Angaben santé24 freigeben möchte.