Auf die inneren Werte kommt es an

Wenn es um die Beurteilung des Körpergewichts geht, greift man als Orientierungshilfe seit jeher auf den sogenannten Body-Mass-Index (BMI) zurück. Doch wie genau ist der BMI und welche Alternativen gibt es?

Zur Beurteilung des Körpergewichts wird meist der BMI beigezogen. Um den BMI zu berechnen werden das Alter, die Körpergrösse und das Gewicht einbezogen. Man teilt also das Körpergewicht in Kilogramm durch die Körpergrösse in Zentimetern. Anschliessend erhält man einen Wert, der je nach Alter genauer zugeordnet werden kann.

Beim BMI ist zu beachten, dass weder die Statur noch der Fett- und Muskelanteil im Körper analysiert wird. Aus diesem Grund eignet sich der BMI für Sportler, Senioren und Schwangere nicht. Ein hoher Body-Mass-Index heisst also nicht zwingend, dass man nicht gesund ist. Im Zweifelsfall sollte man immer seinen Arzt um Rat fragen. Mehr zum Thema BMI sowie einen BMI-Rechner finden Sie bei Gesundheitsförderung Schweiz.

Zu viel Bauchfett ist ungesund

Da mit dem BMI der Körperfettanteil nicht analysiert wird, kann man auch das Bauchfett nicht beurteilen. Das viszerale Bauchfett lagert sich in der Bauchhöhle ab und umgibt die Organe. Zu viel viszerales Bauchfett ist nicht gesund und führt zu einem erhöhten Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Eruieren kann man das überflüssige Fett beispielsweise indem man den Bauchumfang auf Höhe des Bauchnabels misst. Ist der Umfang bei einem Mann grösser als 94 Zentimeter und bei eine Frau grösser als 80 Zentimeter, ist es von Vorteil ein paar Zentimeter abzunehmen oder mindestens zu schauen, dass sich der Umfang nicht noch mehr ausdehnt. Beträgt der Bauchumfang bei einem Mann gar 102 Zentimeter oder bei einer Frau 88 Zentimeter ist bereits Vorsicht geboten. Hier sollte versucht werden den Bauchumfang um einige Zentimeter zu verringern. So kann das Risiko für Folgeerkrankungen bereits stark vermindert werden.

Körperzusammensetzungsanalyen

Eine weitere Möglichkeit seinen Körperfettanteil zu testen, bieten Körperanalysewaagen. Diese funktionieren ähnlich wie herkömmliche Körpergewichtswaagen. Bei einem InBody-Messgerät stellt man sich mit beiden Füssen auf die Waage und hält anschliessend mit den Händen die beiden Griffe der Waage fest. Nach wenigen Sekunden zeigt die Waage verschiedene Werte wie das viszerale Fettlevel, den Körperfettanteil in Prozent sowie den Kalorien-Grundumsatz an. Somit ist nicht nur ersichtlich, ob eine Person übergewichtig ist oder nicht, sondern auch, welche körperlichen Schwachstellen eine Person hat. Zusätzlich werden vom Gerät Gewichts- und Kalorienaufnahme-Empfehlungen gemacht.

SWICA setzt zudem konsequent auf Prävention und fördert Aktivitäten in den Bereichen Bewegung, Ernährung und Wohlbefinden. Deshalb profitieren SWICA-Kunden durch gesundes präventives Verhalten mit bis zu 800 Franken jährlich aus den Zusatzversicherungen COMPLETA PRAEVENTA und OPTIMA.

 

10.04.2019

Bei weiteren Fragen rund um die Gesundheit steht SWICA-Versicherten die telemedizinische Beratung von santé24 unter der Nummer +41 44 404 86 86 kostenlos zur Verfügung. Eine Praxisbewilligung für Telemedizin ermöglicht es den Ärzten von santé24 zudem, bei telemedizinisch geeigneten Krankheitsbildern weiterführende ärztliche Leistungen zu erbringen. Mit der medizinischen App BENECURA können SWICA-Versicherte ausserdem bei Krankheitssymptomen einen digitalen SymptomCheck machen und erhalten Empfehlungen fürs weitere Vorgehen. Bei einem anschliessenden Telefonat mit santé24 entscheidet der Kunde im Einzelfall selber, ob er die im SymptomCheck gemachten Angaben santé24 freigeben möchte.