Wenn die Stimme versagt

Winterzeit ist Erkältungszeit. Das spürt auch unsere Stimme. Bei Erkältungssymptomen werden die Stimmbänder durch Schnupfen und Schleimablagerungen belastet und wir werden heiser oder verlieren die Stimme ganz. Aber was kann man gegen Heiserkeit tun?
Man geht mit Schnupfen ins Bett und wacht morgens mit einer kratzigen Stimme auf. Vielleicht bleibt die Stimme sogar ganz weg. Das ist lästig, vor allem weil es das Sprechen erschwert. Heiserkeit ist meistens harmlos und verschwindet nach einigen Tagen wieder. Wenn sich die Beschwerden jedoch nach spätestens drei Wochen nicht verbessert haben, ist eine ärztliche Abklärung dringend angeraten. Was bei Heiserkeit getan bzw. nicht getan werden sollte, erfahren Sie hier.

Schweigen ist Gold

Am wichtigsten ist es, die Stimmbänder zu schonen. Versuchen Sie deshalb, das Sprechen so gut es geht zu vermeiden. Falls das nicht möglich ist, sollte leise gesprochen werden. Vom Flüstern und häufigen Räuspern wird besonders abgeraten, da dabei die Stimmbänder aneinander reiben und die Reizung verstärkt wird.

Feuchtigkeit tut gut

Halten Sie Ihre Stimmbänder feucht, indem Sie viel trinken. Sehr gut eignen sich warme Getränke wie Tee oder warme Milch. Achten Sie darauf, keine sehr kalten oder sehr heissen Getränke zu trinken. Auch Halsbonbons sind hilfreich, da das Lutschen die Speichelproduktion anregt und somit den Hals befeuchtet. Halten Sie sich am besten in Räumen mit einer hohen Luftfeuchtigkeit auf.

Angepasste Ernährung

Obwohl Trinken bei Heiserkeit sehr wichtig ist, sollten Kaffee und Fruchtsäfte gemieden werden, da die darin enthaltene Säure die Stimmbänder reizt. Achten Sie beim Essen darauf, dass die Gerichte nicht scharf gewürzt und nicht zu heiss bzw. zu kalt sind.

Kein Tabak und Alkohol

Damit sich die Stimmbänder schnell erholen, ist es wichtig, nicht zu rauchen. Meiden Sie auch das Passivrauchen, z.B. in verrauchten Räumen, da die dort herrschende Luft die Mund- und Rachenschleimhaut belastet. Auf Alkohol, vor allem hochprozentigen, sollte verzichtet werden.


17.02.2016
Bei weiteren Fragen rund um die Gesundheit steht SWICA-Versicherten die telemedizinische Beratung von santé24 unter der Nummer +41 44 404 86 86 kostenlos zur Verfügung. Eine Praxisbewilligung für Telemedizin ermöglicht es den Ärzten von santé24 zudem, bei telemedizinisch geeigneten Krankheitsbildern weiterführende ärztliche Leistungen zu erbringen. Mit der medizinischen App BENECURA können SWICA-Versicherte ausserdem bei Krankheitssymptomen einen digitalen SymptomCheck machen und erhalten Empfehlungen fürs weitere Vorgehen. Bei einem anschliessenden Telefonat mit santé24 entscheidet der Kunde im Einzelfall selber, ob er die im SymptomCheck gemachten Angaben santé24 freigeben möchte.

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