Mit Hygiene einem Gerstenkorn im Auge vorbeugen

Es ist schmerzhaft, ähnelt einem Pickel, darf aber auf keinen Fall ausgedrückt werden. Was Sie sonst noch über das Gerstenkorn wissen müssen und wie Sie es von sich fern halten können, erfahren Sie in diesem Gesundheitstipp.
Die wichtigste Regel im Umgang mit dem Gerstenkorn (Hordeolum) vorweg: «Nicht anfassen.» Sonst kann es sich entzünden und allenfalls auf das andere Augenlid übertragen werden.

Ursachen

Das Gerstenkorn ist eine Liddrüsenentzündung, die durch Bakterien (Staphylokokken) ausgelöst wird. Häufig sind Menschen mit Diabetes mellitus (Zuckerkrankheit) oder einem geschwächten Immunsystem betroffen. Generell tritt die Entzündung bei mangelnder Hygiene und unsachgemässer Pflege der Augen auf – vielfach bei Kindern, die draussen spielen und sich nachher mit dreckigen Fingern in die Augen fassen.

Symptome

Zu Beginn ist die betroffene Stelle gerötet, danach schwillt sie an. Die Schwellung schmerzt bei Druck. Abhängig ob es sich um ein äusseres oder ein inneres Gerstenkorn handelt, können Sie es besser oder weniger gut erkennen. Nach der Schwellung sammelt sich Eiter in dem Gerstenkorn an und gibt ihm die typische Form.

In den meisten Fällen ist ein Gerstenkorn harmlos. Sofern Sie es in Ruhe lassen, bildet es sich nach einiger Zeit von alleine zurück. Falls es zu Komplikationen kommt, beispielsweise bei einer Ausbreitung der Infektion auf das ganze Augenlid, sollten Sie einen Arzt aufsuchen.

Vorbeugen

  • Berühren Sie Ihre Augen so wenig wie möglich mit den Fingern.
  • Waschen Sie sich die Hände, bevor Sie sich ans Auge fassen.
  • Benützen Sie saubere Handtücher.
  • Bewahren Sie die Kontaktlinsen sachgemäss auf.


28.03.2018

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