Fasten: Was Sie wissen sollten

Für viele stellt der Aschermittwoch die perfekte Gelegenheit für den Beginn einer Fastenkur dar. Vor und während der Kur gilt es aber einiges zu beachten, damit sie der Gesundheit nicht schadet.

Ob aus religiöser Überzeugung, zur Erreichung des Wunschgewichts oder zur Steigerung des Wohlbefindens: Es gibt zig Gründe fürs Fasten. Diese allgemeinen Empfehlungen können Sie bei einer Kur unterstützen.

 

Wer darf fasten und wer nicht?

Im Prinzip darf jeder fasten, der gesund ist. Jedoch sollten Kinder, Schwangere und Stillende sowie ältere Menschen darauf verzichten. Weitere Indikatoren, bei denen nicht gefastet werden sollte, sind Leber- und Nierenschädigungen, Herzerkrankungen und Diabetes sowie bei regelmässiger Einnahme von Medikamenten. Es ist empfehlenswert, sich vor Beginn einer Kur ärztlich beraten zu lassen.

 

Die wichtigsten Grundregeln

  • Eine gute Gesundheit ist Grundvoraussetzung.
  • Fasten Sie nicht länger als eine Woche.
  • Bereiten Sie den Körper einige Tage zuvor darauf vor, indem Sie auf Genussmittel verzichten und den Fleischkonsum minimieren.
  • Steigern Sie die Nahrungsmenge nach dem Fasten nur langsam, damit Sie sich wieder an die feste Nahrung gewöhnen können. Beginnen Sie zudem mit leicht verdaulichen Nahrungsmitteln wie Zwieback, Honig, Reis sowie magerem Fleisch.

 

5 Tipps während des Fastens

Diese «Dos and Don’ts» erleichtern Ihnen das Durchhalten der Kur:

  1. Flüssigkeitszufuhr: Trinken Sie viel, da Sie sonst austrocknen könnten. Neben Tee und Wasser können auch Obst- und Gemüsesäfte getrunken werden. Auch wenn Sie keinen Durst verspüren, ist eine regelmässige Flüssigkeitszufuhr ratsam.
  2. Absoluter Verzicht: Belasten Sie Ihren Organismus nicht zusätzlich mit Schadstoffen wie Nikotin, Medikamenten, «Muntermachern» wie Kaffee, Schwarz- sowie Grüntee oder Süssigkeiten.
  3. Hören Sie auf Ihren Körper: Unternehmen Sie Aktivitäten, auf die Sie Lust haben. So kann ein Spaziergang an der frischen Luft oder ein Nickerchen die pure Erholung bringen. Wichtig ist, dass Sie sich während des Fastens keinen Zwängen unterwerfen.
  4. Lösen Sie sich vom Alltag: Schalten Sie Ihr Handy sowie den PC aus. Versuchen Sie zudem, von den üblichen Verpflichtungen wegzukommen und nehmen Sie sich bewusst Zeit für sich.
  5. Ausscheidung fördern: Entleeren Sie Ihren Darm regelmässig mit Flüssigkeiten wie Sauerkrautsaft, Molke oder warmem Wasser mit Bittersalz und spülen Sie die Nieren mit viel Wasser gut durch.



25.02.2015

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