Beim Wandern heil unten ankommen

Wandern in den Bergen gehört zu den beliebtesten Freizeitaktivitäten von Herr und Frau Schweizer. Nicht immer kommen die Wanderer unfallfrei unten an. Vor allem beim Abstieg sollten Sie besonders vorsichtig sein, denn dieser ist für den Körper koordinativ und muskulär anspruchsvoller als der Aufstieg. Wie kann ich den Abstieg sicher meistern?

Je länger eine Wanderung dauert, desto müder wird man, die Konzentration lässt nach und Fehler schleichen sich ein. Im Unterschied zum Spazieren im Wald, kann ein Stolpern, Rutschen oder Gleichgewichtsverlust in den Bergen fatale Folgen haben und im schlimmsten Fall sogar zu einem Absturz führen.

 

Genügend Zeit einplanen

Damit Sie Ihren Bergausflug vom Anfang bis zum Schluss geniessen können, sollten Sie für den Abstieg genügend Zeit einplanen. Ein Abstieg unter Zeitdruck, bei dem Sie schneller unterwegs sind als sonst, gilt es zu vermeiden. Ganz im Gegenteil, beim Abstieg sollten Sie das Tempo verlangsamen und vermehrt Pausen einlegen. Damit stellen Sie sicher, dass Sie beim Laufen genügend Kraft und Konzentration haben, um Ihre Füsse bewusst und kontrolliert aufzusetzen.

 

Die richtige Position

Besonders im steilen Gelände darf der Schwerpunkt nicht hinter den Körper fallen. Gehen Sie mit etwas Vorlage und beugen Sie die Knie leicht. Heben Sie die Füsse beim Gehen ausreichend an. So vermeiden Sie ein ungewolltes Stolpern. Um Ihre Gelenke zu entlasten, bremsen Sie aktiv ab oder benützen Sie Trekkingstöcke.

 

Routenplanung

Falls möglich, fahren Sie mit der Bahn ins Tal oder wählen Sie für den Rückweg eine einfachere Variante als beim Hinweg. Passen Sie dabei auf Altschneefelder auf. Obwohl diese beim Aufstieg unter Umständen problemlos gemeistert werden, können sie beim Abstieg schnell zur Rutschpartie werden. Wer nicht ganz schwindelfrei ist, sollte sich beim Aufstieg immer wieder umdrehen. Damit kann er sichergehen, dass er beim Runtergehen keine Probleme mit der Höhe bekommt.

 

Bereit für den Berg?

SWICA unterstützt die Kampagne «Bergwandern – aber sicher»: Wanderer erhalten wertvolle Tipps, damit Wandern ein schönes und gesundes Naturerlebnis bleibt.

25.07.2018

Bei weiteren Fragen rund um die Gesundheit steht SWICA-Versicherten die telemedizinische Beratung von santé24 unter der Nummer +41 44 404 86 86 kostenlos zur Verfügung. Eine Praxisbewilligung für Telemedizin ermöglicht es den Ärzten von santé24 zudem, bei telemedizinisch geeigneten Krankheitsbildern weiterführende ärztliche Leistungen zu erbringen. Mit der medizinischen App BENECURA können SWICA-Versicherte ausserdem bei Krankheitssymptomen einen digitalen SymptomCheck machen und erhalten Empfehlungen fürs weitere Vorgehen. Bei einem anschliessenden Telefonat mit santé24 entscheidet der Kunde im Einzelfall selber, ob er die im SymptomCheck gemachten Angaben santé24 freigeben möchte.