Asthma richtig behandeln

Mehr als die Hälfte der Asthmatiker nutzen ihre Medikamente falsch und verlieren dadurch an Lebensqualität. Vor allem die sachgerechte Inhalation der Sprays bereitet dabei Probleme.

Atemnot, Reizhusten und ein Engegefühl in der Brust, das sind die typischen Symptome für Asthma. Ausgelöst wird die chronische Atemwegserkrankung einerseits durch Allergien (Tierhaare, Schimmelpilzsporen, Pollen, Kot von Hausstaubmilben etc.). Andererseits kann Asthma auch nicht allergisch bedingt sein. Dann spricht man von «intrinsic asthma», das kommt jedoch weitaus seltener vor.

Asthma gilt zurzeit als unheilbar. Jedoch ist es gut behandelbar. Mit der korrekten, regelmässigen Einnahme der Medikamente können Asthmatiker in der Regel ein weitgehend beschwerdefreies Leben führen. Leider kommt es bei der Einnahme häufig zu Fehlern. Das hat zur Folge, dass Betroffene dennoch häufig zum Arzt oder in den Notfall müssen.

Um Fehlern vorzubeugen, hat die Lungenliga Schweiz eine Reihe von Instruktionsfilmen mit Anwendungstipps zu den Asthmasprays Ellipta, Diskus, Dosieraerosol und Turbuhaler zusammengestellt. Dabei betont sie, dass diese Asthma-Medikamente nur wirken, wenn sie korrekt inhaliert werden. Dazu gilt es folgende Regeln zu beachten:

  • Der Inhalator muss richtig geladen und bedient werden.
  • Die Medikamente müssen tief in die Bronchien gelangen
  • Die Medikamente dürfen nicht sofort wieder ausgeatmet werden.

 

Asthma kontrollieren

Zusätzlich zur Anwendung mit Medikamenten kann Asthma auch über das Verhalten kontrolliert werden. Bekannte Auslöser des allergischen Asthmas sollten gemieden werden. Aber auch andere Auslöser, wie kalte, trockene Luft, Staub, Zigarettenrauch, chemische und physikalische Reizstoffe, Gerüche und Orte mit verschmutzter Luft können Beschwerden verursachen. Kontakte mit den Auslösern sollten auf ein Minimum reduziert werden.


21.02.2018

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