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Vom Samen zum Rüebli – unser Bauer erklärt's

Erfahren Sie vom Bauern des SWICA-Rüeblifeldes, was beim biologischen Anbau dieses bunten und gesunden Gemüses alles erledigt und beachtet werden muss. Wussten Sie, dass auf einem Bio-Rüeblifeld auch heute noch viele Stunden von Hand gejätet werden muss?

Zudem wird hier regelmässig ein neues Bild vom SWICA-Rüeblifeld veröffentlicht, damit Sie immer wissen, wie es gerade um die Rüebli steht. 


Der biologische Anbau von Rüebli 

Der grösste Unterschied zwischen dem Anbau von bio-zertifizierten Rüebli zu herkömmlichen IP Rüebli liegt darin, dass bei Bio keine synthetischen Dünger und Pflanzenschutzmittel eingesetzt werden dürfen. Es sind nur biologische Pflanzenschutzmittel und Dünger erlaubt. 

 

Die Bestellung eines Rüeblifeldes erfolgt in fünf Hauptschritten: 

Standort auswählen

Für den Anbau von Rüebli muss ein geeignetes Stück Land ausgewählt werden. Rüebli sind ein Wurzelgewächs. Damit sie schön wachsen können, sollte der Boden nicht zu hart sein, sodass die Wurzel möglichst leicht in den Boden eindringen kann.

 

Idealerweise sollte der Boden nicht zu schwer, locker und steinfrei sein. Tiefgründige und möglichst sandige Lehmböden oder leichte bis mittelschwere Moorböden eignen sich gut.

 

SWICA Tipp

Rüebli mögen keine schweren Böden, da sie sonst wenig Platz zum Wachsen finden. Zudem ist es gut, wenn die Feldfläche relativ flach ist, damit der Boden auch bei starkem Regen nicht weggeschwemmt wird.

Den Boden vorbereiten

Damit sich die Rüebli im Boden wohlfühlen, muss das Saatbeet gut vorbereitet werden. Dafür wird die Fläche mit einem Pflug oder Grubber gelockert. Danach wird der Boden mit einer Fräse fein bearbeitet und anschliessend werden Dämme in einem Abstand von 60-75 cm Abstand gezogen. Vorzugsweise werden die Dämme danach 2-4 Wochen in Ruhe gelassen damit diese sich setzen können.

 

Leider sind immer reichlich Unkrautsamen im Boden vorhanden, welches in dieser Ruhezeit anfängt zu keimen. Dieses Unkraut muss kurz vor der Saat mechanisch oder mit einem Abflammgerät zerstört werden. Dies ist notwendig, damit die Rüebli ohne Konkurrenzdruck keimen und wachsen können. Je nach dem was vorher auf dem gleichen Feld angebaut wurde, muss der Boden vor dem Ziehen der Dämme biologischem gedüngt werden, zum Beispiel mit Hornspänen.

Die Saat

Rüebli können über eine lange Zeitspanne gesät werden, nämlich von Ende Februar bis Anfang Juli. Wann gesät wird, hängt von der Verfügbarkeit des Feldes ab oder wird durch das gewünschte Erntedatum bestimmt. Die Saat erfolgt mit einer Gemüsesämaschine, die die kleinen Samen präzise ca. 2 cm tief in den Boden ablegt. Nach 1.5 bis 2 Wochen durchdringen die Karotten die Erdoberfläche und kommen zum Vorschein. Läuft alles gut, stehen die Rüebli schön in Reih und Glied.

 

SWICA Tipp

Für eine Hektare (100m x 100m = 10‘000m2) braucht man 1.5 bis 2 Millionen Rüeblisamen. Das klingt nach viel Gewicht, zusammen wiegen die Samen aber nur etwa 1 kg.

Die Pflege

Damit die Rüebli schön heranwachsen und viel Ertrag geben, müssen sie stetig gepflegt werden. Dazu gehört das Bewässern und die Unkrautbekämpfung. Das Unkraut ist im Rüeblianbau eine der grössten Herausforderungen. Bei biologisch angebauten Rüebli wird das Unkraut so gut wie möglich mechanisch mit einem Hackgerät zerstört, der Rest muss von Hand gejätet werden. Dabei ist es wichtig, dass man das Unkraut so klein wie möglich erwischt, damit es den Rüebli nicht zu viel Licht und Nährstoffe wegnimmt. 
Rüebli sind zum Glück relativ selten von Krankheiten befallen. Sollte es doch mal passieren, so darf im Bio-Anbau beim Auftreten der Blattkrankheit «Alternaria» ein biologisches Pflanzenschutzmittel (Kupfer) angewendet werden.

 

SWICA Tipp

Auf einer Hektare Rüeblifeld muss zwischen 200 bis 400 Stunden von Hand gejätet werden! 

Das Wachstum und die Ernte

Wenn das Kraut der Rüebli etwa 25 cm lang ist, bedeckt es das ganze Feld. Dadurch kommt nur noch wenig Sonnenlicht bis zum Boden. Ohne Licht kann auch kein neues Unkraut mehr keimen. Die Rüebliwurzeln wachsen jedoch im Boden weiter. In dieser Zeit nehmen sie viel Wasser und Nährstoffe aus dem Boden und der Luft auf und speichern diese in der Wurzel bzw. im Rüebli.

 

Rüebli, die wachsen, haben eine spitzige Form. Wenn sich diese Spitzen langsam abrunden ist der Zeitpunkt für die Ernte gekommen. Beim Bauern erfolgt die Ernte mit einer Maschine, welche die Rüebli behutsam und möglichst ohne Beschädigungen aus der Erde zieht. Neben dem Fahrer sind auf der Maschine jeweils noch drei bis vier weitere Personen, die direkt die Erde und Steine sowie die kranken und beschädigten Rüebli herauslesen. Danach werden die Rüebli in grosse Holzkisten (genannt Paloxen) gefüllt und ins Lager gebracht. 

 

SWICA TippVon der Saat bis zur Ernte dauert es je nach Sorte zwischen 90 und 150 Tage. Nach der Ernte können Rüebli unter idealen Bedingungen etwa 6 Monate gelagert werden.



Updates zum SWICA Rüeblifeld

SWICA Rüebli

Mai 2018


Die Aussaat war am 29. Mai 2018.

SWICA Rüeblifeld

26. Juni 2018

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