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Wann ist Stillen nicht möglich?

Etwa zwei Prozent der Frauen können nicht stillen. Die Gründe dafür sind vielfältig. In diesen Situationen sollten sie besonders vorsichtig sein oder besser ganz darauf verzichten.

Mindestens vier von fünf frischgebackenen Müttern stillen ihre Kinder. Tatsächlich kann praktisch jede Frau stillen, wenn sie den Willen dazu hat, umfassend informiert ist und von ihrem sozialen Umfeld unterstützt wird. Es gibt aber ganz wenige Ausnahmen, in denen Stillen nicht möglich ist und auch von Experten nicht empfohlen wird. Zu diesen zählen:

  • Geringe Milchbildung: Bei einigen wenigen Frauen ist das Drüsengewebe in der Brust unterentwickelt. Dadurch sind sie nicht in der Lage Muttermilch herzustellen. Nebst dieser biologischen Veranlagung können auch Stoffwechselprobleme z. B. eine Schilddrüsenunterfunktion sowie extrem starke Blutung nach der Geburt dazu führen, dass keine oder nur sehr wenig Milch gebildet werden kann.
  • HIV: Experten raten Aids-kranken Müttern vom Stillen ab. Es besteht ein winziges Risiko, das Virus durch die Muttermilch auch auf das Kind zu übertragen.
  • Medikamente: Die Einnahme von Medikamenten kann ein Grund sein, die Muttermilch abzupumpen und wegzuschütten, da das Kind durchs Stillen schädliche Inhaltsstoffe der Medikamente aufnehmen könnte. Das Stillen kann nach der medikamentösen Behandlung jedoch wieder problemlos aufgenommen werden.
  • Laktoseintoleranz: Wird eine Milchunverträglichkeit beim Kind festgestellt, kann es nicht gestillt werden. Es muss auf alternative Ernährungsformen wie industriell hergestellte Säuglingsnahrung ausgewichen werden.

In diesen Situationen ist Vorsicht geboten

  • Tuberkulose/Hepatitis C: Eine Tuberkulose mütterlicherseits kann dazu führen, dass Mutter und Kind kurzzeitig voneinander getrennt werden müssen. Die meisten Mütter mit einer Hepatitis B oder C Erkrankungen können aber gefahrlos weiterstillen, wenn bestimmte Vorsichtsmassnahmen wie eine Impfung des Neugeborenen eingehalten werden.
  • Brust-OP: Nach einer Brustoperation kann das Stillen erschwert oder sogar unmöglich sein. Brustvergrösserungen stellen in der Regel ein geringeres Problem dar als Brustverkleinerungen. Bei einer Verkleinerung wird Milchdrüsengewebe entfernt und die Brust anschliessend neu geformt. Bei einer Vergrösserung hingegen wird ein Implantat hinter das Drüsengewebe eingesetzt, wodurch die Milchproduktion nicht beeinträchtigt sein sollte.
  • Infektionskrankheiten: Mütter, die an einer Erkältung oder einem anderen bakteriellen Infekt erkranken, müssen nicht zwingend das Stillen unterbrechen. Das richtige Mass an Hygiene oder das Simultanimpfen von Mutter und Kind können das Baby zuverlässig schützen.

 

06.07.2015


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