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Schutz vor Zecken

Der kalte Winter machte ihnen nichts aus – im Gegenteil: Die Zecken sind diesen Frühling besonders gierig und warten bereits an wärmeren Frühlingstagen auf einen passenden Wirten. Erfahren Sie hier, wie Sie sich und Ihre Familie schützen können.

Wenn im Frühjahr die Temperaturen milder werden, erwachen die Zecken. Etwa bei sieben Grad Celsius beginnen sie, aktiv zu sein. Die stecknadelkopfgrossen Tierchen greifen Menschen und Tiere nicht an, sondern warten auf einen vorbeikommenden Wirt, der sie streift. Beim Wirt suchen sie sich eine geeignete Stelle um zuzustechen und Blut zu saugen. Das Spinnentier hält sich in Bodennähe bis maximal ca. 1,5 Meter Höhe auf und lebt vor allem im Unterholz und an Wald- und Wegrändern, aber auch in Wiesen mit hohen Gräsern und Gärten mit Beerensträuchern oder Blumen.

Gefährliche Erkrankungen

Die häufigsten Erkrankungen, die durch Zecken übertragen werden, sind Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME) und Borreliose. FSME ist eine Viruserkrankung, die zu einer Entzündung des Gehirns und der Gehirnhäute führt. Die Erkrankung kann sehr schwer verlaufen und bleibende Schäden wie Lähmungen hinterlassen. Durch die FSME-Impfung kann wirksam vorgebeugt werden. Das BAG empfiehlt die Impfung allen Personen, die in Risiko-Gebieten leben oder sich dort aufhalten.

Borreliose wird durch Bakterien ausgelöst und tritt häufiger auf als FSME. Bei diesem Krankheitsbild weisen Betroffene eine wachsende Rötung an der Einstichstelle auf. Manche leiden zusätzlich an Grippesymptomen. Die Infektion kann sich weiter ausbreiten, wobei Gelenkschwellungen, Herzrhythmusstörungen und weitere Rötungen auftreten. Die Erkrankung kann nach mehreren Monaten einen chronischen Verlauf annehmen mit Gelenkbeschwerden und Veränderungen der Haut. Gegen Borreliose kann man sich nicht impfen. Mit ärztlich verordneten Antibiotika ist die Erkrankung aber behandelbar.

Schutzmassnahmen gegen Zecken

  • Meiden Sie hohes Gras, Sträucher und Gebüsch.
  • Bedecken Sie Ihre Haut wenn Sie in der Natur unterwegs sind. Tragen Sie Kleidung mit langen Ärmeln, lange Hosen und geschlossene Schuhe. Stülpen Sie die Socken über Ihre Hose. Tragen Sie ein Zeckenschutzmittel auf Haut und Kleidung auf.
  • Tragen Sie helle Kleidung, auf der Zecken leichter erkennbar sind.
  • Suchen Sie nach dem Spaziergang Kleider und Körper gründlich ab, besonders in den Kniekehlen, im Bauch- und Brustbereich und im Schritt. Bei Kindern sollten ausserdem Kopf und Nacken kontrolliert werden.
  • Suchen Sie auch Ihr Haustier ab, wenn es sich draussen aufgehalten hat. Wenn die Zecke noch nicht zugestochen hat, krabbelt sie bei Körperkontakt allenfalls auch auf den Menschen über. Verabreichen Sie Ihrem Hund oder Ihrer Katze allenfalls ein Zeckenschutzmittel oder ziehen Sie dem Tier ein entsprechendes Schutzhalsband an.

Zecken entfernen
Falls Sie eine Zecke entdecken, sollten Sie diese möglichst rasch entfernen. Dabei die Zecke mit einer Pinzette senkrecht und direkt über der Haut fassen und langsam mit kontinuierlichem Zug herausziehen. Wichtig ist, dass Sie keine Drehbewegung machen und die Zecke nicht quetschen. Danach die Stichstelle gut desinfizieren.

Wenn innerhalb von drei Wochen nach dem Zeckenstich folgende Beschwerden auftreten, sollte ein Arzt aufgesucht werden:

  • Rötungen am Einstichort
  • Grippesymptome
  • Schwindel und Übelkeit
  • Gelenk- und Kopfschmerzen

sante24 – Ihre telefonische Gesundheitsberatung
Haben Sie noch Fragen zu Zeckenstichen? Die Ärzte und das medizinische Personal von sante24 stehen Ihnen bei Fragen kostenlos und rund um die Uhr mit qualifizierter Beratung zur Verfügung. Tel. +41 (0)44 404 86 86

26.04.2017


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