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Was tun bei Wespen- und Bienenstichen

Ob fröhliche Gartenparty oder gemütlicher Tag im Park – immer wieder summt es um uns herum. Wespen und Bienen haben im Sommer Hochsaison. Falls sie uns einmal stechen, ist das unangenehm und schmerzhaft. Für Allergiker sind die Stiche sogar lebensbedrohlich.

Im August und September gefällt es den Wespen und Bienen besonders gut. Vor allem, wenn es nach feinem Essen oder süssen Parfums und Sonnencremes riecht. Auch leuchtende Farben locken die kleinen Insekten an. Für Wespen und Bienen dienen die Stiche zur Verteidigung, doch uns bringen sie Schwellungen, Juckreiz und Schmerzen.

Wespen- oder Bienenstich?
Ein Bienenstich ist relativ leicht zu erkennen. Der Stachel der Biene sowie der dazugehörige Giftbeutel bleiben in der Einstichstelle und sind gut sichtbar.

Falls der Bienenstachel in der Haut steckt, sollten Sie diesen so schnell wie möglich entfernen. Ziehen Sie ihn nicht mit den Fingern heraus, denn dadurch entleert sich der Giftbeutel in die Stichwunde. Besser klappt es mit einer Pinzette oder einer Zeckenkarte.

Schnelle Massnahmen

  • Kühlen Sie die Einstichstelle sofort, um eine Schwellung und Schmerzen zu lindern.
  • Benutzen Sie einen sogenannten Stichheiler. Mit dem elektronischen Gerät wird die Stichstelle kurz lokal erhitzt, wodurch Juckreiz und Schwellungen reduziert oder gar verhindert werden können.
  • Verwenden Sie entzündungshemmende Salben bzw. Cremes mit Antihistamin oder nehmen Sie Antihistamin-Tabletten ein.
  • Kratzen Sie den Stich nicht auf, da so Bakterien in die Wunde gelangen und sich die Stichwunde entzünden kann.
  • Stiche in Hals- und Rachenbereich können auch bei nicht allergischen Personen zu lebensgefährlichen Schwellungen der Atemwege führen. Suchen Sie in einem solchen Fall einen Notarzt auf.

Allergischer Anfall
Rund drei bis vier Prozent der Schweizer Bevölkerung leidet an einer Insektengiftallergie. Bei einer allergischen Reaktion treten Symptome innerhalb weniger Minuten auf, meist auch fern der Stichstelle. Symptome können u.a. Juckreiz, Schwellungen, Nesselfieber, Erbrechen, Herzrasen und Blutdruckabfall sein. Im schlimmsten Fall kann es zu einem sogenannten anaphylaktischen Schock (Herz-Kreislauf-Kollaps, Bewusstlosigkeit und Atemstillstand) kommen. Bei allergischen Reaktionen sollte umgehend ein Arzt aufgesucht werden. Dieser kann ausserdem ein Notfallset verschreiben, das mehrere Medikamente enthält, die allergische Reaktionen bei Insektenstichen lindern und den Kreislauf stabilisieren.

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10.08.2016


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