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Eine tierische Begegnung

Viele Wanderer freuen sich darüber, wenn sie auf ihrer Route Tiere antreffen. Damit dieses Erlebnis auch in schöner Erinnerung bleibt, ist korrektes Verhalten wichtig – vor allem dann, wenn eine Weide mit Nutztieren überquert wird.

Ein Murmeli oder einen Steinbock zu beobachten: Das erhoffen sich viele von ihrer Wanderung. Leider kommt das aber nicht allzu oft vor, denn die scheuen Tiere meiden Menschen. Viel öfters hingegen begegnet man Rindern, Schafen und deren Herdenschutzhunden, da einige Wanderwege durch Weiden führen. Erfahren Sie hier, was Sie beachten müssen, damit die Begegnung zwischen Mensch und Tier friedlich abläuft.

Abstand zu Kühen
Bei der Überquerung von Rinderweiden ist die Verlockung für so manchen Wanderer gross, sich die niedlichen Kälbchen aus der Nähe anzuschauen. Doch Vorsicht ist geboten: Die bis zu 600 Kilogramm schweren Muttertiere können aggressiv werden, wenn sie sich durch Näherungsversuche bedroht fühlen. Generell sind Kühe zwar nicht gefährlich – im Gegenteil. Sie kommen sogar oft von sich aus näher, weil sie sehr neugierig sind. Wichtig ist jedoch, dass man sich über die Drohgebärden des Tieres informiert: Dabei heben und senken sie den Kopf und können zudem schnauben, scharren oder brüllen. Verlassen Sie die Weide langsam rückwärts, wenn Sie diese Signale bemerken. Selbst wenn es zu einem Angriff kommt, sollten Sie dem Tier niemals den Rücken zudrehen. Gehen Sie vorzugsweise hangaufwärts und behalten Sie es im Blickfeld, ohne ihm direkt in die Augen zu sehen. Wenn Sie am Boden liegen, kauern Sie sich in Embryostellung zusammen und schützen Sie den Nacken mit den Händen.

Ein aufmerksamer Beschützer

Seit viele Grossraubtiere wie Wölfe, Bären und Luchse in die Schweiz zurückgekehrt sind, brauchen Nutztiere auf ihren Weiden vermehrt Schutz. Hierzulande sind dafür rund 200 Herdenschutzhunde im Einsatz, die alles Unbekannte von der Herde fernhalten. Dazu gehören im ersten Moment oft auch Wanderer – bis sich die Tiere sicher sind, dass von diesem Eindringling keine Gefahr droht. Wenn Ihnen ein Herdenschutzhund den Weg versperrt oder bellend auf Sie zu rennt, sollten Sie als Wanderer Ihr Tempo verlangsamen oder vom Velo absteigen, wenn Sie mit dem Bike unterwegs sind. Stellen Sie das Rad zwischen sich und den Hund und warten Sie ab, bis er sich beruhigt hat. Ist dies für längere Zeit nicht der Fall, sollten Sie sich langsam zurückziehen und auch diesem Tier weder direkt in die Augen schauen noch ihm den Rücken zudrehen.

Vorsicht mit dem Hund
Wenn Sie bei einer Wanderung Ihren Hund mitnehmen, sollten Sie falls möglich keine Weiden überqueren. Wegen ihrer Ähnlichkeit mit dem Wolf wird der tierische Begleiter oft als Bedrohung wahrgenommen – von Kühen und Herdenschutzhunden. Falls sie ihr Weg trotzdem durch eine Weide führt, sollten Sie sich an folgende Richtlinien halten:

  • Nehmen Sie Ihren Hund an die Leine.
  • Machen Sie einen Bogen um die Herde – vor allem, wenn Kühe auf dem Wanderweg stehen.
  • Wird ihr Vierbeiner von Kühen oder Herdenschutzhunden angegriffen: Lassen Sie ihn los. Den Kühen kann er dadurch entkommen und unter den Hunden regeln die Tiere ihre Rangordnung selbst.

Die Fachstelle Herdenschutz hat eine Karte mit den Einsatzgebieten von Schutzhunden veröffentlicht. Mehr Tipps zum Thema «Bergwandern – aber sicher» finden Sie hier.

12.07.2017


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