Beratungs-Chat

Gerne beraten wir Sie persönlich von:

Montag bis Freitag 08.00 – 21.30 Uhr
Samstag

08.00 – 17.00 Uhr



Unser Berater-Chat ist zurzeit geschlossen. Bitte hinterlassen Sie uns eine Nachricht oder versuchen Sie es erneut während den Chat-Öffnungszeiten.

 

Kontakt & Rückrufservice

Rund um die Uhr für Sie da

Kundenservice 7x24

Gesundheitsberatung sante24

Ihr Standort in Ihrer Nähe

SWICA Generaldirektion Winterthur

SWICA-Prämienrechner

Was tun bei Sportverletzungen

Muskelverletzungen beim Sport geschehen schneller, als man denkt. Einmal falsch aufgekommen und schon ist es passiert. Erfahren Sie, was man bei Prellungen und Zerrungen tun sollte und wie Verletzungen am besten vorgebeugt werden.

Sportverletzungen bedeuten für Leistungs- und Hobbysportler oft eine ungeplante Trainingspause. Bei einer Muskelverletzung gilt: schnell handeln verkürzt die Schonzeit. Mit der richtigen Prävention kann das Risiko von Verletzungen zudem erheblich reduziert werden.

Häufige Muskelverletzungen
Bei einer Prellung entsteht ein Bluterguss zwischen einzelnen Muskelfasern, wenn die Muskeln gegen Knochen oder Gelenkkapsel gedrückt und dadurch gequetscht werden. Zu den häufigsten Ursachen gehören Tritte, Schläge und Stürze.

Intensiv beanspruchte und überdehnte Muskeln können eine Muskelzerrung zur Folge haben. Dabei entstehen Muskelrisse, die anatomische Struktur des Muskels bleibt aber intakt. Werden die Schmerzen einer Zerrung ignoriert und die Muskeln weiter belastet, kann ein Muskelfaserriss entstehen. Dabei können einzelne Muskelfasern oder auch ein kompletter Muskel reissen.

Pech-Regel
Bei Verletzungen im Sport sollte als erste Massnahme grundsätzlich die Pech-Regel befolgt werden:

P - Pause Unterbrechen Sie das Training unverzüglich und stellen Sie den betroffenen Körperteil ruhig.

E - Eis Kälte wirkt möglichen Entzündungsreaktionen und Schwellungen entgegen. Wichtig: Das Eis sollte nie direkt auf die Haut gelegt werden.

C – Compression Ein rechtzeitig angelegter Druckverband verhindert, dass sich Schwellungen und Blutergüsse ausbreiten. Dank Druckverband werden die Gefässe so eng gestellt, dass keine weitere Blutung möglich ist.

H – Hochlagern Lagern Sie den verletzten Körperteil unbedingt hoch - am besten über der Herzhöhe. Dadurch wird der Rückfluss des Bluts verbessert und eine Schwellung vermieden.

Wenn Sie nach diesen Erste-Hilfe-Massnahmen weiterhin starke Schmerzen haben, sollten Sie einen Arzt aufsuchen.

Muskelverletzungen vorbeugen
Schützen Sie Ihre Muskeln vor und nach dem Training und setzen Sie auf Prävention:

Aufwärmen: Die Verletzungsgefahr kann stark reduziert werden, wenn der Körper auf die anschliessende Belastung vorbereitet wird. Laufen Sie ca. 15 Minuten locker. Dadurch wird die Durchblutung der Gewebe erhöht und der Körper belastbarer und elastischer gemacht.

Dehnen: Nach dem Sport ist intensives Dehnen wichtig. So wird die Beweglichkeit der Muskeln, Sehnen und Bänder nach und nach gesteigert, was langfristig das Verletzungsrisiko senkt.

sante24 – kostenlose Gesundheitsberatung
Bei Fragen rund um die Gesundheit stehen Ihnen als SWICA-Versicherte die Ärzte und das medizinische Personal von sante24 kostenlos und rund um die Uhr mit fachkundigem Rat zur Verfügung. Tel. +41 (0)44 404 86 86

18.05.2016

zurück