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Spargeln: Fein und gesund

Frühling ist Spargelzeit: Momentan landen die knackigen Stangen wieder bei vielen Schweizern auf den Tellern. Darüber freut sich nicht nur der Gaumen, sondern auch die Gesundheit.

Spargeln sind junge Triebe der grünen oder weissen Spargelpflanze, die in Europa von Ende März bis Juni geerntet und als Gemüse besonders geschätzt werden. Sie bestehen zu über 90 Prozent aus Wasser und sind sehr kalorienarm: Daher gelten sie als hilfreich bei einer figurbewussten Ernährung. Ausserdem enthalten sie viele Vitamine und Ballaststoffe.

Gute Spargeln quietschen beim Aneinanderreiben
Spargel ist ein sehr empfindliches Gemüse und sollte von der Ernte bis zur Zubereitung sorgsam behandelt werden. Guten weissen Spargel erkennt man an geschlossenen Köpfen, einem noch feuchten, nicht hohlen Ende (bei Druck mit dem Fingernagel sollte Feuchtigkeit austreten) und am quietschenden Geräusch, das frische Spargelstangen beim Aneinanderreiben erzeugen. Grüne Spargeln sind oft etwas dünner als weisse und ihr Kopf ist in der Regel schon leicht geöffnet.

Spargeln in ein feuchtes Tuch einwickeln

Spargeln verzehrt man am besten möglichst frisch, sie halten sich im Kühlschrank jedoch zwei bis drei Tage, wenn man sie in ein feuchtes Tuch einwickelt. Geschält und gekocht können sie auch eingefroren werden. Beim weissen Spargel ist die Schale faserig und zäh, daher wird sie vor der Zubereitung entfernt. Grüner Spargel hingegen muss meist nicht geschält werden. Von den Spargelenden wird ein ca. 1 cm grosses Stück weggeschnitten, da diese holzig oder bitter schmecken können. Die zarten Köpfe garen deutlich schneller als der Rest, weshalb Spargel aufrecht zusammengebunden in einem schmalen, hohen Topf bei mässiger Temperatur gegart werden sollte. Grüne Spargeln eignen sich auch gut zum Braten oder Dünsten.

Wertvoll für Schwangere
Frische Spargeln sind aber nicht nur eine schmackhafte Beilage, sondern auch regelrechte Vitaminbomben. Sie enthalten reichlich Vitamin C, E, B1 und B2 sowie Folsäure, die besonders für Schwangere essentiell ist, da sie hilft, Fehlbildungen bei Neugeborenen vorzubeugen. Spargeln liefern zudem wertvolle Mineralien wie Phosphor, Kalzium und Kalium. Letzteres regt die Nierentätigkeit an, weshalb Spargeln bereits im alten China als Arzneimittel gegen Blasenprobleme angewandt wurden. Einzig Menschen die unter Gicht leiden, sollten Spargeln mit Vorsicht geniessen, da deren Spitzen gichtauslösende Stoffe enthalten.

Klassisch wird Spargel mit gekochten jungen Kartoffeln, zerlassener Butter, Sauce Hollandaise oder Mayonnaise und Schinken serviert. Er eignet sich aber auch zur Zubereitung von Suppen, Gratins, Quiches und vielem mehr. Ihrer Fantasie sind dabei keine Grenzen gesetzt. Eine Auswahl an leckeren Spargel-Rezepten finden Sie unter www.essen-und-trinken.de/spargel.

12.04.2017

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