Beratungs-Chat

Gerne beraten wir Sie persönlich.

Mo – Do   18.00 – 21.30 Uhr  
Freitag 17.00 – 21.30 Uhr
Samstag 08.00 – 17.30 Uhr
SWICA Krankenversicherung Chat

Unser Berater-Chat ist zurzeit geschlossen. Bitte hinterlassen Sie uns eine Nachricht oder versuchen Sie es erneut während den Chat-Öffnungszeiten.

 

Kontakt & Rückrufservice

Rund um die Uhr für Sie da

Kundenservice 7x24

Gesundheitsberatung sante24

Ihr Standort in Ihrer Nähe

SWICA Generaldirektion Winterthur

SWICA-Prämienrechner

Aus dem Vollen geschröpft

Bei Rücken- und Nackenschmerzen oder auch bei chronischen Erkrankungen kann eine alte Therapie aus der Naturheilkunde helfen: Das Schröpfen. Was die Methode sonst noch alles kann, erfahren Sie in diesem Gesundheitstipp.

In der Traditionellen Chinesischen Medizin wird Schröpfen angewendet, um das Energiesystem des Körpers zu beeinflussen. Mit gezielten Reizen am Rücken sollen Blockaden gelöst werden. Die Therapie gilt als entzündungshemmend und schmerzlindernd. Neben Verspannungen wird sie beispielsweise auch bei Beschwerden wie Kopfschmerzen, Bandscheibenvorfällen, Infektionskrankheiten, Asthma oder Verdauungsproblemen angewandt. Durch die intensive Saugwirkung sollen Gift- und Schadstoffe aus dem Körper gezogen werden.

So funktioniert‘s
Beim Schröpfen wird ein Gefäss auf die Haut gesetzt, das sich durch einen Unterdruck festsaugt. Bei der traditionellen Methode werden dazu brennende Wattebäusche in die Schröpfgefässe gehalten: Danach wird das Glas auf der Haut platziert. Wenn die Luft im Gefäss abkühlt, entsteht ein Unterdruck und das Gefäss haftet an der Haut. Für die Behandlung gibt es je nach Beschwerde unterschiedlichen Methoden:

Trockenes Schröpfen
Die normale Form ist das trockene Schröpfen. Diese hinterlässt beim Patienten oft kreisförmige Rötungen, Blutergüsse und kleinere Einblutungen in der Haut. Trockenes Schröpfen kommt oft bei chronischen Beschwerden oder auch zu deren Vorbeugung zum Einsatz.

Leer Schröpfen
Die sanfteste Version ist besonders für Kinder oder ältere Menschen geeignet, denn die Gefässe werden dabei nur kurz angesetzt. Leer Schröpfen eignet sich besonders gut, um gegen Verspannungen oder Erkältungen vorzugehen.

Schröpfkopfmassage
Die Haut wird zuerst mit einem Öl eingerieben. Danach folgt die Massage mit einem Schröpfgefäss, das über die Haut gleitet. Dies soll die Durchblutung und den Stoffwechsel anregen, Muskelverspannungen lindern und das Immunsystem stärken.

Blutiges Schröpfen
Bei der Methode, die auch «volles Schröpfen» genannt wird, tritt bei der Anwendung Blut aus. Dazu wird die Haut vor dem Schröpfen mit einer Nadel oder einem Skalpell leicht eingeritzt. Die Methode eignet sich bei akuten Schmerzen, Bluthochdruck, Akne, Störungen des Nervensystems, Lungenerkrankungen wie Bronchitis oder Schmerzen im Rücken- und Nackenbereich.

Schröpfen eignet sich nicht für Schwangere, alte und schwache Menschen oder Personen mit Hautkrankheiten. Auf Hautstellen mit Narben, Muttermalen oder Hautverletzungen sollte nicht geschröpft werden.

Beitrag an Ihre Gesundheit
SWICA steht ein für die Verbindung von Schulmedizin und Komplementärmedizin. Gut ist, was der Gesundheit nützt. Darum beteiligt sich SWICA aus der Zusatzversicherung COMPLETA TOP mit bis zu 80 Franken pro Stunde bei SWICA-anerkannten Therapeuten. In Ergänzung zu COMPLETA TOP werden aus der Zusatzversicherung OPTIMA sogar die vollen Kosten (abzüglich Kostenbeteiligung) übernommen. Hier gelangen Sie zum Therapeutenverzeichnis.

05.04.2017

zurück