Beratungs-Chat

Gerne beraten wir Sie persönlich.

Mo – Do   18.00 – 21.30 Uhr  
Freitag 17.00 – 21.30 Uhr
Samstag 08.00 – 17.30 Uhr
SWICA Krankenversicherung Chat

Unser Berater-Chat ist zurzeit geschlossen. Bitte hinterlassen Sie uns eine Nachricht oder versuchen Sie es erneut während den Chat-Öffnungszeiten.

 

Kontakt & Rückrufservice

Rund um die Uhr für Sie da

Kundenservice 7x24

Gesundheitsberatung sante24

Ihr Standort in Ihrer Nähe

SWICA Generaldirektion Winterthur

SWICA-Prämienrechner

Joggen auf dem richtigen Untergrund

«Zum Joggen braucht es wenig»: Einfach die Schuhe anziehen und los geht’s. Doch welches ist der beste Belag für ein gesundes und erfolgreiches Lauftraining?

Laufen ist ein Volkssport. Laut dem Bundesamt für Sport joggt beinahe jeder Vierte in der Schweiz. Ein Grossteil davon joggt für die Gesundheit oder um fit zu bleiben. Andere bereiten sich spezifisch auf einen Wettkampf vor.

Die Laufunterlage spielt vor allem für Wettkampfläufer eine Rolle. Sie müssen genügend Kilometer auf der «Wettkampfunterlage» trainieren. Bei einem Volkslauf (bespw. Zürich Marathon) ist das meistens Asphalt.

Aber auch Läufer ohne Wettkampfambitionen sollten sich mit dem Untergrund befassen. Hier steht der Gesundheitsfaktor im Vordergrund. Je nach Laufbelag nehmen das Verletzungsrisiko und die Belastung auf den Körper zu. Damit Sie sich für die richtige Unterlage entscheiden können, haben wir im Folgenden die verschiedenen Laufbeläge mit ihren Eigenschaften aufgelistet.

Training auf Asphalt
Asphalt eignet sich wegen dem harten Untergrund und seiner ebenen Beschaffenheit für Anfänger und Profis. Anfänger müssen wenig Kraft aufwenden um vorwärts zu kommen. Profis schätzen den Belag, weil sie darauf hohe Tempi mit geringen Verletzungsrisiken laufen können. Voraussetzung für ein Training auf der harten Unterlage sind gut abdämpfende Schuhe. Bei Überbelastung kann es zu Gelenk- und Rückenschmerzen kommen. Anfänger sollten deshalb vorsichtig mit dem Training beginnen.

Finnenbahn und Sandstrand
Die Unterlage aus dem hohen Norden besteht aus Holzschnitzeln, Holzspänen oder Sägemehl. Sie ist sehr weich. Es empfiehlt sich deshalb, wenig abdämpfende Schuhe zu tragen oder sogar barfuss zu laufen. Aufgrund des unebenen, tiefen Bodens ist die Finnenbahn nicht geeignet für Läufer, die instabile Fussgelenke, ermüdete Bänder oder ermüdete Sehnen haben. Da ein Sandstrand ähnlich beschaffen ist wie eine Finnenbahn (weicher, instabiler Boden), gelten die gleichen Empfehlungen.

Waldwege (Naturwege)
Viele Läufer geniessen es, sich in der Natur auf Waldwegen zu bewegen. Leider sind diese Wege uneben und gespickt mit Stolperfallen. Wurzeln und grössere Steine sorgen immer wieder für Verletzungen an den Fussgelenken (Verstauchungen/Bänderrisse). Naturwege eignen sich deshalb eher für fortgeschrittene Läufer. Beim Schuhwerk sollten Sie darauf achten, dass die Sole gut abdämpft und der Fuss durch den Schuh seitlich gut gestützt wird.

Kunststoffbahn (Tartanbahn)

Im Leichtathletikstadion auf einer Kunstbahn Runden zu drehen ist zwar mit dem Naturerlebnis auf den Waldwegen nicht zu vergleichen, dafür eignet sich die Tartanbahn sehr gut für Tempoläufe und Intervalltraining. Weil der elastische Boden einen Teil der Abdämpfung übernimmt, sollten Sie leichte, wenig abdämpfende Schuhe tragen. Wer Probleme mit den Achillessehnen hat, sollte auf Asphalt ausweichen.

21.03.2018

zurück