Beratungs-Chat

Gerne beraten wir Sie persönlich.

Mo – Do   18.00 – 21.30 Uhr  
Freitag 17.00 – 21.30 Uhr
Samstag 08.00 – 17.30 Uhr
SWICA Krankenversicherung Chat

Unser Berater-Chat ist zurzeit geschlossen. Bitte hinterlassen Sie uns eine Nachricht oder versuchen Sie es erneut während den Chat-Öffnungszeiten.

 

Kontakt & Rückrufservice

Rund um die Uhr für Sie da

Kundenservice 7x24

Gesundheitsberatung sante24

Ihr Standort in Ihrer Nähe

SWICA Generaldirektion Winterthur

SWICA-Prämienrechner

Das hilft bei Aphten

Spätestens wenn man säuerliche Speisen oder Getränke zu sich nimmt, bemerkt man den kleinen Störenfried: Eine Aphte. Wir zeigen Ihnen ein paar Tipps, die bei den schmerzhaften Bläschen im Mund Abhilfe verschaffen sollen.

Mit einer Aphte zu essen macht keinen Spass: Bei jedem Biss lässt das kleine Geschwür in der Mundschleimhaut grüssen – besonders bei Salatsaucen und Co. hört der Spass erst recht auf. Das milchige Gebilde mit dem roten Rand kann an der Innenseite der Backen und Lippen, dem Zahnfleisch, der Zunge oder am Gaumen auftreten und macht sich mit brennen oder jucken plötzlich bemerkbar. Meistens handelt es sich hierbei um eine sogenannte Minor-Aphte, also eine kleine Form, die nach wenigen Tagen oder Wochen von selbst wieder abheilt. Seltener bilden sich Major-Aphten, die einen Durchmesser von bis zu drei Zentimetern erreichen können. Diese sind sehr schmerzhaft und es kann bis zu sechs Wochen dauern, bis sie abgeheilt sind.

Weshalb sich Aphten bilden, ist unbekannt – jedoch hat es nichts mit der Mundhygiene zu tun. Man vermutet, dass sie im Zusammenhang mit körperlichem oder seelischem Stress entstehen. In vielen Fällen treten sie auch auf, wenn das Abwehrsystem geschwächt ist, bei Allergien, Virusinfektionen oder auch Verdauungsstörungen. Unklar ist auch, ob der Hormonhaushalt oder gewisse Lebensmittel als Ursache in Frage kommen. Im Unterschied zu Fieberbläschen, die durch Herpesviren entstehen und an der Aussenseite der Lippen auftreten, sind Aphten übrigens nicht ansteckend.

Die Beschwerden lindern
Leider kann man Aphten nicht vorbeugen und sie treten oft immer wieder auf. Sobald sich aber erste Anzeichen spürbar machen, kann man versuchen, die Beschwerden zu reduzieren und die Abheilung zu beschleunigen. In der Apotheke gibt es gelartige Mittel, welche die Stelle desinfizieren, den Schmerz etwas lindern und eine Art Schutz darüber bilden.

Zusätzlich helfen auch viele pflanzliche Mittel: Der Mund kann zum Beispiel mit Salbei- oder Kamillentee regelmässig ausgespült werden. Auch Myrrhe gilt als sehr wirksam bei Entzündungen im Mundbereich. Sie wird am besten in Form einer Tinktur angewendet, mit der man die betroffene Stelle bestreichen kann. Eine Myrrhe-Tinktur können Sie entweder in der Apotheke kaufen oder selber machen. Dazu legen Sie die Myrrhe einfach für ein paar Tage in reinen Alkohol. Danach können Sie die Tinktur beispielsweise mit einem Kaffeefilter oder ähnlichem in ein separates Gefäss abgiessen.

Bei weiteren Fragen rund ums Thema Mundgesundheit stehen Ihnen als SWICA-Versicherte die Ärzte und das medizinische Personal von sante24 kostenlos und rund um die Uhr mit fachkundigem Rat zur Verfügung. Auf Wunsch vereinbart sante24 einen Arzttermin. Tel. +41 (0)44 404 86 86

23.08.2017


zurück