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Mit Nadeln gegen den Schmerz

Kleine Stiche können grosses bewirken: Akupunktur ist ein Teilgebiet der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) und kommt bei ganz unterschiedlichen Beschwerden zum Einsatz.

Im ersten Moment klingt es nicht so verlockend: Kleine Nadeln werden an bestimmten Punkten in die Haut gestochen. Die Methode kann jedoch Schmerzen lindern und die Durchblutung anregen.

Laut der TCM besteht die Lebensenergie des Körpers (Qi) aus verschiedenen Leitbahnen, sogenannten Meridianen. Diese beeinflussen wiederum die Körperfunktionen. Krankheiten können dann entstehen, wenn der Energiefluss in den Meridianen gestört ist. Dort soll die Akupunktur mit gezielten Stichen ansetzen und die Störung beheben: Über 400 Punkte können dafür benutzt werden. Neben Akupunktur gibt es auch Akupressur, bei der die Punkte mit Hilfe der Fingerkuppen oder auch mit Werkzeugen massiert werden. Hierfür werden keine Nadeln verwendet.

Bei welchen Beschwerden kann die Methode helfen?
Akupunktur soll bei verschiedenen Krankheiten Linderung verschaffen. Die Behandlung kann beispielsweise bei Erkrankungen des Atmungssystems, Migräne, Schlafstörungen, Heuschnupfen, chronischen Schmerzen, Schwangerschaftsbeschwerden sowie Erkrankungen des Stütz- und Bewegungssystems (Rücken oder Gliedmassen) angewendet werden.

Für wen ist die Behandlung geeignet?
Generell können sich Menschen jeden Alters mit Akupunktur behandeln lassen. Bei Babys wird jedoch häufig auf Nadeln verzichtet und die Akupressur angewandt. Wenn jemand unter Hauterkrankungen leidet, sollte auf der betroffenen Stelle keine Nadel platziert werden.

Wie wird Akupunktur durchgeführt?
In der Regel dauert eine Sitzung etwa 20 bis 30 Minuten. Der Patient soll dabei ruhig und entspannt sein: Am besten geht das im Liegen oder Sitzen. Vor dem Einstich einer Nadel wird die Stelle und die unmittelbare Umgebung leicht massiert. Während einer Sitzung werden so wenige Punkte wie möglich gestochen.

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24.05.2017

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